Wahrscheinlich nicht das, was der US-Präsident mit Blick auf die Zwischenwahlen hören möchte.
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Man muss politische Umfragen immer mit einer gewissen Skepsis betrachten.
Erstens könnten Menschen aus verschiedenen Gründen nicht wahrheitsgemäß antworten. Zweitens kann man nicht jeden Bürger eines Landes nach seiner Meinung fragen, was das Risiko erhöht, mehr Menschen aus einer Seite des politischen Spektrums zu befragen als aus der anderen.
Natürlich versuchen professionelle Meinungsforscher, diesen Fallstricken entgegenzuwirken. Wirklich interessant ist jedoch, die Entwicklung einer bestimmten Umfrage im Laufe der Zeit zu betrachten.
Und eine neue Umfrage zur Zustimmung zu Donald Trumps Arbeit als Präsident zeigt, dass immer mehr Amerikaner nicht beeindruckt davon sind, wie Trumps zweite Amtszeit als Präsident verläuft.
Drei-Punkte-Rückgang
Eine neue Umfrage von NBC News, bei der 1.000 registrierte Wähler in den USA gefragt wurden, ob sie „im Allgemeinen die Arbeit, die Donald Trump als Präsident leistet, gutheißen oder missbilligen“, zeigt, dass die Netto-Zustimmungswerte des Präsidenten gesunken sind.
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Von den Befragten gaben 44 % an, dass sie Trumps Leistung als Präsident „stark“ oder „eher“ unterstützen. Das sind drei Punkte weniger als in einer ähnlichen Umfrage vom März 2025.
Im Vergleich dazu sagen nun 51 %, dass sie „stark“ oder „eher“ missbilligen, wie Trump seine Arbeit macht.
Die Umfrage wurde vom 27. Februar bis zum 3. März durchgeführt.
Noch größerer Unterschied im Umfragedurchschnitt
Betrachtet man den Durchschnitt der Umfrageergebnisse von Decision Desk HQ, ist die NBC-News-Umfrage für Trump tatsächlich noch ein relativ positives Signal.
Laut diesem Durchschnitt stimmen 42,4 % der Amerikaner Trumps Präsidentschaft zu, während 54,5 % sie ablehnen.
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Nach Angaben von Decision Desk HQ wurden 876 Umfragen zur Berechnung dieses Durchschnitts verwendet.
Die Uhr bis zu den Zwischenwahlen tickt
Donald Trump richtet seinen Blick auf die US-Zwischenwahlen im November, bei denen die Republikaner Gefahr laufen, die Kontrolle über das Repräsentantenhaus zu verlieren.
Einige Analysten vermuten sogar, dass die Republikaner auch den Senat verlieren könnten.
Doch selbst ein Verlust der Kontrolle über das Repräsentantenhaus könnte das Leben für Trump sehr schwierig machen, da dies den Demokraten ermöglichen würde, praktisch jedes von Trumps Regierung vorgeschlagene Gesetz zu blockieren, bevor es überhaupt den Senat erreicht.
Quellen: NBC News, Decision Desk HQ, The Hill, New Voice of Ukraine