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Ukraine greift tief im Landesinneren an, um Russlands Raketenbedrohung zu stoppen

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Drop of Light / Shutterstock.com

Ein Raketenangriff auf eine russische Fabrik sowie Drohnenangriffe auf weit entfernte Luftwaffenstützpunkte zeigen eine Veränderung in der ukrainischen Kriegsstrategie.

Anstatt sich ausschließlich auf die Verteidigung zu konzentrieren, weitet Kyjiw seine Bemühungen aus, die Systeme zu schwächen, die Raketenangriffe ermöglichen.

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Das Ergebnis ist eine Kampagne, die darauf abzielt, Russlands Fähigkeit zu begrenzen, Angriffe durchzuführen, noch bevor Waffen überhaupt eingesetzt werden.

Angriffe über verschiedene Systeme hinweg

Anfang März 2026 trafen Storm-Shadow-Raketen das Kremniy-El-Werk in Brjansk, wie UNITED24 Media berichtete.

Die Anlage produzierte Mikroelektronik, die in Waffensystemen verwendet wird, darunter ballistische Iskander-Raketen. Der Angriff verursachte erhebliche Schäden, insbesondere an spezialisierter Ausrüstung, die unter Sanktionsbedingungen nur schwer zu ersetzen ist.

Gleichzeitig hat die Ukraine weiterhin die Flugzeuge ins Visier genommen, die zum Abschuss moderner Raketen eingesetzt werden. Tu-22M3-Bomber, die mit c in Verbindung stehen, wurden im Verlauf des Krieges wiederholt beschädigt oder zerstört.

UNITED24 Media berichtete, dass mehrere dieser Flugzeuge während der Operation „Spiderweb“ getroffen wurden, einem verdeckten Drohnenangriff auf mehrere Luftwaffenstützpunkte tief im russischen Staatsgebiet.

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Kumulierte Auswirkungen

Die kombinierte Wirkung dieser Operationen setzt verschiedene Bereiche der russischen Militärkapazitäten unter Druck.

Schäden an Produktionsanlagen erschweren die Aufrechterhaltung der Raketenproduktion, insbesondere da alternative Werke mit ähnlichen technologischen Einschränkungen konfrontiert sind.

Gleichzeitig verringert der Verlust von Bombern die Fähigkeit, bestimmte Raketentypen einzusetzen, und schränkt die operative Flexibilität ein.

Dieser doppelte Ansatz spiegelt den Versuch wider, die Fähigkeiten schrittweise zu schwächen, anstatt sich auf eine einzelne Verteidigungslinie zu verlassen.

Einschränkungen und Reaktion

Laut UNITED24 Media steht die Ukraine weiterhin vor einem Mangel an PAC-3-Abfangraketen, die in Patriot-Systemen eingesetzt werden, während das globale Angebot begrenzt bleibt.

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Als Reaktion darauf konzentriert sich Kyjiw stärker darauf, die Infrastruktur zu stören, die den Einsatz von Raketen ermöglicht – von Produktionsstandorten bis hin zu Einsatzplattformen.

Die ukrainische Führung hat zudem die Bedeutung der Entwicklung eigener Verteidigungslösungen hervorgehoben, um die langfristige Widerstandsfähigkeit zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Systemen zu verringern.

Quellen: UNITED24 Media