Die kombinierten Verluste sollen sich auf mehr als 300 Millionen US-Dollar belaufen.
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Ukraines unbemannte Kräfte erklären, die vergangene Woche habe entlang mehrerer Frontabschnitte eine Verschiebung gebracht.
In einem Beitrag auf Telegram (weiter unten im Artikel eingebettet) beschreiben Drohnenbesatzungen anhaltenden Druck auf Systeme, die russische Truppen vor Luftangriffen schützen sollen. Die Kampagne spiegelt einen wachsenden Fokus darauf wider, defensive Schichten zu schwächen, statt einzelne Einheiten anzugreifen.
Veröffentlichte Details deuten auf wiederholte Angriffe auf Ausrüstung hin, die als schwer und kostspielig zu ersetzen gilt.
Die Berichte wurden nicht unabhängig verifiziert. Der Artikel wird weiter unten fortgesetzt.
Angriff auf den Schutzschild
Operatoren der 412. selbstständigen Nemesis-Brigade der Unbemannten-Systeme-Kräfte erklärten, sie hätten in den vergangenen Tagen zehn russische Luftverteidigungsanlagen getroffen. Zu den Zielen zählten Raketenwerfer und Radarsysteme, die in aktiven Kampfzonen positioniert waren.
Zwei Radarsysteme gehörten zu den bestätigten Verlusten. Eines war ein P-18-2-Prima-Frühwarnradar, das andere ein Radarelement, das mit dem Luftverteidigungssystem S-350 Vityaz verbunden ist, wie aus ukrainischen Militärberichten hervorgeht.
Solche Radare dienen der Erkennung und Verfolgung von Luftbedrohungen sowie der Koordinierung von Raketeneinsätzen. Ihr Ausfall kann die umfassendere Luftverteidigungsabdeckung stören, nicht nur eine einzelne Batterie.
Kostspielige moderne Verluste
Der Treffer auf das S-350-Radar wurde als der zweite Angriff auf dieses System in diesem Monat beschrieben. Ukrainische Analysten sagen, das S-350, das zur Ablösung älterer Systeme aus der Sowjetzeit eingeführt wurde, habe einen Wert von rund 130 Millionen US-Dollar pro Einheit.
Über Radarressourcen hinaus berichteten Drohnenpiloten von Schäden an mehreren Raketensystemen für kurze und mittlere Reichweiten. Dazu gehörten Varianten von Tor-M2, Buk-M1 und Buk-M3, Tunguska sowie ein Strela-10-System.
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Ukrainische Schätzungen beziffern den Gesamtwert der zerstörten Ausrüstung auf mehr als 300 Millionen US-Dollar und betonen, dass die Auswirkungen über den finanziellen Schaden hinausgehen.
Einsätze entlang einer breiten Front
Die Angriffe wurden aus den Regionen Luhansk, Donezk und Saporischschja gemeldet, was auf einen breiten operativen Einsatzraum hindeutet. Viele der Missionen wurden von Piloten des Asgard-Bataillons durchgeführt.
Separat berichtete Defense Express, dass ukrainische Kräfte kürzlich ein seltenes elektronisches Kampfführungssystem vom Typ Borisoglebsk-2 nahe Wowtschansk getroffen hätten, was die russischen Führungs- und Koordinationsfähigkeiten weiter beeinträchtige.
Quellen: Euromaidan, @usf_army / Telegram, Defense Express
