Das Filmmaterial zeigt, wie geschickt man sein muss, um diese Drohnen zu manövrieren.
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Neu veröffentlichtes Filmmaterial gewährt einen Einblick, wie ukrainische unbemannte Einheiten trotz der Bedingungen weiterhin operieren und den Druck auf russische Kräfte aufrechterhalten, während sich der Konflikt in die Länge zieht.
Nach Angaben ukrainischer Militärquellen unterstreichen die jüngsten Aktionen eine umfassendere Anstrengung, wichtige Ziele anzugreifen und zugleich Führung, Versorgung und Koordination zu stören.
Herausforderungen am winterlichen Himmel
Von dem unbemannten Luftfahrtbataillon des 225. Separaten Sturmregiments der Ukraine veröffentlichtes Filmmaterial zeigt Drohnen, die russische gepanzerte Fahrzeuge identifizieren und angreifen, die der Sicht entzogen waren.
Ein in einem Hangar verborgenes Schützenpanzerfahrzeug wurde zerstört, während ein separater Panzer beschädigt wurde, teilte die Einheit mit.
Das Bataillon erklärte, dass das Winterwetter weiterhin ein großes Hindernis darstelle. „Februar an der Front bedeutet Wind, Niederschlag und eingeschränkte Sicht, was die Luftaufklärung erschwert. Das Wetter durchbricht gewohnte Abläufe, aber das Tempo des Bataillons verlangsamt sich nicht“, schrieb die Einheit in einer begleitenden Erklärung.
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Ukrainische Militärvertreter sagten, der Angriff auf den Hangar habe Infrastruktur beseitigt, auf die sich russische Kräfte weiterhin stützten, während der separate Treffer eines Panzers die gepanzerte Kapazität in dem Gebiet weiter verringerte.
Das Filmmaterial wurde nicht unabhängig verifiziert. Artikel wird unten fortgesetzt.
Störung der Führungslinien
Über gepanzerte Ziele hinaus richteten Drohnenteams ihren Fokus auf die Kommunikationsinfrastruktur. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hatten Angriffe auf Antennen und Führungsknoten unmittelbare Auswirkungen.
Die Koordination sei gestört worden, Entscheidungsprozesse hätten sich verlangsamt und Handlungen an Frontstellungen seien unorganisiert geworden, erklärte das Militär und beschrieb damit die Folgen der Angriffe.
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Dieselben Einheiten berichteten zudem, dass auch Logistikrouten ins Visier genommen wurden, wobei Drohnen systematisch entlang der rückwärtigen Versorgungswege vorgingen.
Die ukrainischen Streitkräfte schätzen, dass Moskau seit Beginn der umfassenden Invasion Russlands 11.656 Panzer und 24.018 gepanzerte Kampffahrzeuge verloren hat.
Quellen: United24Media, Erklärungen des unbemannten Luftfahrtbataillons des 225. Separaten Sturmregiments der Ukraine
