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Wo bleiben die Ziele? Ukrainische Drohneneinheiten verfehlen ihre Ziele aufgrund mangelnder russischer Soldaten

Ukraine, drone, fpv
Shutterstock.com

Die durchschnittlichen russischen Verluste pro Monat betragen bisher ca. 30.000 im Jahr 2026.

Die russischen Verluste in der Ukraine sind unermesslich.

Es ist nicht genau bekannt, wie viele Verluste die russischen Streitkräfte in den mehr als vier Jahren des Krieges erlitten haben, doch nach Schätzungen des ukrainischen Verteidigungsministeriums belaufen sich die Personalverluste allein auf über 1,3 Millionen.

Ein wichtiger Faktor in der ukrainischen Verteidigung war der Einsatz von Drohnen, insbesondere unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs), und Anfang des Jahres kündigte die Ukraine an, ein neues Ziel zu verfolgen: 50.000 russische Soldaten pro Monat.

Wie steht es also um dieses Ziel?

Über 30.000 Verluste pro Monat

In einer Rede vom 29. April sagte der britische Senior Military Advisor, Colonel Joby Rimmer, Russland habe im Jahr 2026 bislang durchschnittlich mehr als 30.000 Soldaten pro Monat verloren.

Die Gesamtverluste im Jahr 2025 betrugen 420.000, durchschnittlich 35.000 pro Monat.

Dies klingt, als ob sich die Dinge in die falsche Richtung entwickeln, doch es könnte eine einfache Erklärung geben.

Denn um eine bestimmte Quote an Eliminierungen zu erreichen, muss man Ziele haben.

Nicht so viele Feinde

In einem Blogbeitrag, der am 30. April auf Facebook veröffentlicht wurde, schrieb Sergei „Flash“ Beskrestnow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers:

„Im Moment erfüllen die unbemannten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ihre zugewiesenen Eliminierungsziele nicht: Es gibt Drohnen, aber nicht so viele Feinde“, erklärte der Berater.

Er lieferte keine Belege für diese Einschätzung, doch angesichts der Tatsache, dass Russland Berichten zufolge mehr Truppen verliert, als es rekrutieren kann, erscheint dies als plausible Erklärung.

Und die Tatsache, dass die unbemannten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte so erfolgreich sind, bedeutet auch, dass „Flash“ sich keine Sorgen über eine mögliche russische Mobilisierung macht.

„Der Krieg hat sich längst verändert … Jeder Panzer oder jedes Fahrzeug wird auf dem Schlachtfeld nicht länger als eine Stunde halten. Drohnen werden sie zerstören“, schreibt er.

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Quellen: CNN, ukrainisches Verteidigungsministerium, britisches Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium, Blogbeitrag auf Facebook von Sergei „Flash“ Beskrestnow