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Machen Sie sich gefasst: Trump plant eine Ansprache an die Nation am Donnerstag

Donald Trump
The White House / Wiki Commons

Er soll Berichten zufolge über kürzlich freigegebene Geheimdienstinformationen und Schwachstellen in Wahlmaschinen sprechen.

Präsident Donald Trump plant, am Donnerstagabend eine Fernsehansprache zu halten, hat jedoch nicht bekannt gegeben, worüber er sprechen wird.

Ein Regierungsvertreter teilte Reuters jedoch mit, die Rede werde sich auf neu freigegebene Geheimdienstinformationen und Schwachstellen in Wahlmaschinen konzentrieren.

MS Now berichtete zuerst über die geplante Ansprache, die zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem sich beide Parteien auf entscheidende Zwischenwahlen vorbereiten.

Kritiker befürchten, der Präsident werde die Plattform nutzen, um seine früheren Behauptungen über die Wahl 2020 zu wiederholen, was das Land möglicherweise noch weiter spalten könnte.

Im Juni zeigte eine Umfrage von Economist/YouGov, dass etwa jeder vierte Amerikaner glaube, die Wahl 2020 sei manipuliert worden. Zugleich zeige sich jedoch eine erhebliche parteipolitische Spaltung.

Während 9 % der Demokraten dies glauben, unterstützt die Hälfte der republikanischen Wähler diese Behauptung.

Gerichte und Nachprüfungen fanden keine Beweise für Wahlbetrug bei dieser Wahl. Lokale Wahlbeamte und eine Bundesbehörde für Cybersicherheit bezeichneten die Wahl sogar als „die sicherste in der amerikanischen Geschichte“.

Die Debatte um die Wahlmaschinen

Wahlbeamte bleiben zuversichtlich. Sie sagen, es gebe keine Beweise dafür, dass ausländische Hacker jemals Wahlergebnisse verändert hätten. Dennoch hat die Regierung über ein Jahr damit verbracht, die föderale Aufsicht über die Wahlverwaltung zu verstärken.

Hinter den Kulissen verzögert das Weiße Haus einen wichtigen Sicherheitsbericht. Bevor sie letzten Monat von ihrem Posten zurücktrat, hatte die Direktorin der Nationalen Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, die Ausarbeitung des kritischen Dokuments abgeschlossen.

Quellen teilten Reuters mit, ihr Bericht skizziere Schwachstellen in Wahlmaschinen und schlage Software-Updates als Schutzmaßnahme vor.

Eine neue Untersuchung

Um die vakante Position zu besetzen, ernannte Trump Bill Pulte zum Interimsleiter. Er hat Pulte bereits ermächtigt, Unterlagen zur Wahl von 2020 freizugeben.

Eine neue Taskforce des Weißen Hauses untersucht ebenfalls still und leise die Wahl 2020. Der Journalist John Solomon soll die Arbeitsgruppe Berichten zufolge unterstützen.

Solomon hat gezielt Unterlagen zu einer Geheimdienstbewertung aus dem Jahr 2021 angefordert. Dieser ursprüngliche Bericht kam zu dem Schluss, dass kein ausländischer Akteur „irgendeinen technischen Aspekt“ der Wahl erfolgreich verändert habe. Dennoch stellte er fest, dass der russische Präsident Wladimir Putin Einflusskampagnen zur Unterstützung Trumps autorisiert hatte.