Startseite Politik South Park ändert Show-Namen in brutaler Troll-Aktion gegen Trump

South Park ändert Show-Namen in brutaler Troll-Aktion gegen Trump

Donald Trump
UkrPictures / Shutterstock

Parker und Stone lassen derzeit keine Gelegenheit aus, Seitenhiebe gegen Trump auszuteilen.

Die Köpfe hinter der ikonischen Zeichentrick-Comedy-Serie South Park haben beschlossen, die Sendung für ihre kommende 29. Staffel umzubenennen.

Trey Parker und Matt Stone veröffentlichten ein offizielles Social-Media-Bild, das ihr berühmtes Ortsschild zeigt, welches zu SOUTH AMERICA bearbeitet wurde.

Dieser Schritt parodiert direkt die jüngsten Bemühungen von US-Präsident Donald Trump, neue Namen für wichtige geografische Landmarken durchzusetzen.

Technologiegiganten aktualisierten ihre digitalen Karten für amerikanische Nutzer, nachdem Exekutivanordnungen den Ontariosee und den Golf von Mexiko betrafen.

Mit einem direkten Seitenhieb auf die Unternehmenskonformität veröffentlichten die Serienmacher eine frech formulierte Erklärung in den sozialen Medien.

„Inspiriert von der Tapferkeit und dem Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von South Park in SOUTH AMERICA“, schrieb South Park auf seinem offiziellen X-Konto.

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Die Macher hörten nicht auf, sich über die Geografie lustig zu machen. Sie zielten mit ihrem Witz auch direkt auf ihre Konzernherren nach den jüngsten Medienfusionsschlachten.

„Wir möchten uns insbesondere bei unserer Muttergesellschaft Paramount bedanken – einer Skydance-Kapitulation“, so die Macher in dem Beitrag.

Langjährige politische Zielscheibe

Spannungen zwischen der erfolgreichen Zeichentrick-Comedy und politischen Führern sind nichts Neues. Seit fast drei Jahrzehnten verspottet die Serie systematisch amtierende Präsidenten und zieht dabei intensive Prüfungen und wütende öffentliche Reaktionen auf sich.

Diese Reibung flammte in der 27. Staffel auf, nachdem eine Episode den Präsidenten im Bett mit dem Teufel darstellte. Das Weiße Haus schlug scharf zurück und bezeichnete die Serie als eine „viertklassige“ Sendung, die „mit uninspirierten Ideen in einem verzweifelten Versuch nach Aufmerksamkeit am seidenen Faden hing“.

Trotz der anhaltenden politischen Auseinandersetzungen sammelt die langlebige Sendung weiterhin großes Lob in der Branche. Sie gewann am Sonntagabend einen Emmy in der Kategorie „Outstanding Animated Program“.

Die Macher kommentierten den Sieg mit einem weiteren Online-Seitenhieb, indem sie ein fiktives Bild von Trump zusammen mit einem Stachel posteten: „Sie haben endlich Ihren Emmy bekommen.“

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Zuschauer können die neue Staffel sehen, wenn sie am 16. September Premiere feiert.