Ein Mann, der in einem belebten Küstengebiet eine Möwe tötete, entgeht weiterer Haft.
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Am 6. Juli 2024 wurde Franklin Ziegler festgenommen, nachdem er eine Möwe auf der Strandpromenade von North Wildwood nahe Surfside Pier getötet hatte, wie Berichte zeigen.
Zeugen sagten, der Vogel habe versucht, eine Pommes frites von seiner Tochter zu stehlen, bevor Ziegler reagierte.
Die Tierschutzorganisation In Defense of Animals erklärte, dass „entsetzte Zuschauer, darunter viele Familien und Kinder, beobachteten, wie Ziegler öffentlich einer Möwe den Kopf abgerissen hat.“
Die Polizei wurde zum Tatort gerufen, wo Ziegler Berichten zufolge mit dem toten Vogel gesehen wurde.
Später gab er auf Aufnahmen der Polizeikamera zu, dass er die Möwe getötet habe, nachdem sie seine Tochter gestört hatte. Die Polizei erklärte zudem, dass er sich während der Befragung konfrontativ verhielt.
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Gerichtsurteil
Ziegler bekannte sich in mehreren Punkten schuldig, darunter Tierquälerei dritten Grades.
Er wurde zu 263 Tagen Gefängnis verurteilt, erhielt jedoch eine Anrechnung der bereits verbüßten Zeit und musste daher keine zusätzliche Haft antreten.
Das Gericht verhängte außerdem fünf Jahre Bewährung sowie 155 Dollar an Geldstrafen und Gebühren.
Anstelle einer Haftstrafe wurde Ziegler in ein gerichtliches Rehabilitationsprogramm aufgenommen.
Sein Anwalt Jack Tumelty sagte:
„Herr Ziegler wurde am 12. März 2026 zu einer speziellen Bewährungsmaßnahme im Rahmen eines Rehabilitationsprogramms verurteilt und wird eine ambulante Behandlung erhalten“, berichtete NJ.com.
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Das Programm richtet sich an Straftäter, deren Handlungen möglicherweise mit Substanzmissbrauch zusammenhängen.
Tierschutzorganisationen kritisierten das Urteil scharf.
In Defense of Animals erklärte, man sei „zutiefst enttäuscht“ und bezeichnete das Strafmaß als zu milde.
Aktivistin Doll Stanley nannte die Tat „einen brutalen Akt der Folter am helllichten Tag vor Kindern.“
„263 Tage und eine Geldstrafe von 155 Dollar sind ein Klaps auf die Hand für ein Verbrechen dritten Grades“, fügte sie hinzu.
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Quellen: NJ.com, In Defense of Animals