Elon Musk zufolge könnte die nächste Raketengeneration von SpaceX bald in bislang beispielloser Frequenz starten.
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Elon Musk zufolge könnte die nächste Raketengeneration von SpaceX bald in bislang beispielloser Frequenz starten.
Der SpaceX-CEO sagte voraus, dass Starship innerhalb von drei Jahren möglicherweise einmal pro Stunde abheben könnte.
Wie Yahoo Finance berichtet, äußerte Musk die Bemerkung auf der Plattform X als Reaktion auf einen Beitrag, der die wachsende Dominanz von SpaceX bei orbitalen Starts im Jahr 2026 hervorhob.
Ambitionierter Zeitplan
“It will get really nutty when Starship is launching every hour in 3 years,” schrieb Musk als Antwort auf einen Nutzer, der darauf hinwies, dass sieben von neun weltweit anstehenden orbitalen Raketenstarts Falcon-9-Missionen seien.
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Der Beitrag verwies auf den aktuellen Startplan von SpaceX mit mehreren Falcon-9-Starts von Kalifornien und Florida im Februar.
Starship befindet sich noch in der Entwicklung und ist zentral für Musks langfristige Pläne zur Tiefraumfahrt. Die Rakete soll eine Schlüsselrolle im Artemis-Mondprogramm der NASA spielen und langfristig Menschen zum Mars bringen.
Expansionspläne
Laut Benzinga setzte Musk kürzlich das Ziel, jährlich 10.000 Starship-Raketen zu produzieren, während sich SpaceX auf einen möglichen Börsengang vorbereitet, der Berichten zufolge im Juni stattfinden soll.
SpaceX hat zudem Musks KI-Startup xAI übernommen. Die kombinierte Einheit wird laut Bericht mit rund 1,25 Billionen US-Dollar bewertet, etwa 1,15 Billionen Euro, und nähert sich damit der Marktbewertung von Tesla.
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Orbitale Rechenzentren
Die Entwicklung von Starship könnte auch Musks Pläne für weltraumbasierte Infrastruktur unterstützen, darunter satellitengestützte KI-Rechenzentren.
Das Konzept stößt jedoch auf Kritik. Der Leerverkäufer James Chanos bezeichnete weltraumbasierte KI-Rechenleistung als “AI snake oil” und argumentierte, sie sei teurer als landgestützte Systeme.
Gleichzeitig hat die US-Kommunikationsbehörde FCC SpaceX aufgefordert, Stellung zu Vorschlägen zu nehmen, die mehr als eine Million nicht-geostationäre Satelliten in etwa 2.000 Kilometern Höhe über der Erde vorsehen. Berichten zufolge hat das Unternehmen Ausnahmeregelungen beantragt.
Quelle: Finance.yahoo