Großvater hinterlässt alte Garage: Familie geschockt über den Fund im Inneren

01/10/2023 08:37

Jasper Bergmann

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Foto: Privat
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Familie geschockt über den Fund im Inneren.

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Als der 89-jährige Harold Carr starb, hinterließ er scheinbar nur eine bescheidene Sammlung von Habseligkeiten. Seine Familie dachte, sie würde rasch durch seine Sachen gehen und die meisten davon entsorgen.

Doch als sie die Tür zu seiner heruntergekommenen Garage öffneten, erlebten sie die Überraschung ihres Lebens.

Ein verborgener Schatz

Harold Carr war ein Einzelgänger, bekannt für seine Exzentrik und seine Vorliebe für das Sammeln von Dingen, insbesondere von Autos. Obwohl Gerüchte kursierten, dass er ein sehr begehrtes Auto besaß, wusste niemand mit Gewissheit, was in seiner Garage verborgen war.

Es waren Harolds Nichte und Neffe, die damit beauftragt waren, die Garage des alten Mannes auszuräumen. Sie erwarteten nichts weiter als nutzlosen Kram. Zu ihrer großen Verblüffung entdeckten sie jedoch ein verstaubtes Sportauto: einen Bugatti 57S Atalante, von dem nur 43 Stück jemals hergestellt wurden.

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Das Auto gehörte ursprünglich Francis Curzon, einem wohlhabenden Parlamentarier und Motorsportenthusiasten. Es wechselte mehrmals den Besitzer, bevor es um 1955 in Harold Carrs Garage landete.

Neben dem Bugatti fand die Familie auch einen klassischen Aston Martin, der ebenfalls wertvoll war, allerdings nicht so sehr wie der Bugatti. Der geschätzte Wert des Bugatti allein lag zwischen 6,7 und 8 Millionen Euro.

Die Familie stieß auch auf mehrere Briefe von interessierten Käufern, die hohe Summen für Harold Carrs seltene Autos boten. "Es war schon fast eine Legende, dass er einen Bugatti besaß, aber keiner von uns hatte eine Vorstellung davon, wie viel er tatsächlich wert war", erzählte Harolds Neffe der Zeitung The Mirror.