Besorgniserregende Enthüllungen über das russische Atom-U-Boot K-278

Geschrieben von Jasper Bergmann

17 Wochen vor

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25/01/2024
Foto: Shutterstock.com
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Besorgniserregende Enthüllungen über das russische Atom-U-Boot K-278.

Während Wladimir Putin auf die andauernde Invasion in der Ukraine konzentriert ist, die vor fast zwei Jahren begann und ihre ursprünglichen Ziele nicht erreicht hat, sieht er sich nun mit erschreckenden Neuigkeiten über das russische Atom-U-Boot K-278 Komsomolets konfrontiert.

Das Schiff, das seit über 30 Jahren in der Barentssee versunken ist, setzt weiterhin schädliche nukleare Strahlung in die Umwelt frei und stellt eine erhebliche Bedrohung für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar. Trotz der Schwere der Lage wurde nichts unternommen.

In einer beunruhigenden Enthüllung, die von norwegischen Forschern in Zusammenarbeit mit ihren russischen Kollegen ans Licht gebracht wurde, wurde entdeckt, dass das K-278 Komsomolets, das 1989 während einer Mission im Arktischen Ozean in der Nähe der norwegischen Küste sank, weiterhin eine Quelle gefährlicher Kontamination ist. Diese Informationen wurden vom National Interest berichtet.

Die potenziellen Umweltauswirkungen und die Bedenken hinsichtlich der maritimen Sicherheit wurden analysiert, während die Nationen mit den Implikationen dieser Erkenntnisse ringen. Wasserproben, die um das U-Boot herum entnommen wurden, zeigten Strahlungswerte, die 100.000 Mal höher sind als bei unkontaminiertem Wasser.

Die Untersuchung des gemeinsamen Forschungsteams wirft ernsthafte Fragen sowohl zu den unmittelbaren als auch zu den langfristigen Auswirkungen dieser radioaktiven Kontamination auf. Proben, die aus 5.500 Fuß Tiefe, etwa 160 Meilen südwestlich von Bear Island in Norwegen, gesammelt wurden, zeichnen ein düsteres Bild einer stillen, aber bedeutenden Bedrohung, die in der Tiefe lauert.

„Die Erkenntnisse wecken Bedenken, dass aktiv Strahlung aus dem U-Boot austritt, entweder aus seinem Reaktor oder aus einem Paar nuklear bestückter Torpedos, nachdem es über drei Jahrzehnte auf dem Grund der Barentssee gelegen hat“, berichtete Drive.

Der komplexe Prozess der Sammlung dieser Wasserproben wurde von einem von Norwegen entworfenen ferngesteuerten U-Boot, Egir 600, geleitet, das tief in das stille Grab des U-Boots vordrang.

Norwegische Forscher enthüllten, dass die Strahlung wahrscheinlich vom Reaktor des U-Boots oder von den nuklear bestückten Torpedos an Bord stammt.

Das Komsomolets K-278 U-Boot, mit einer Verdrängung von über 5.000 Tonnen und einer Länge von 117 Metern, ist seit mehr als 30 Jahren versunken, und die Zeit hat die Gefahr nicht gemindert. Eine detaillierte Analyse ist entscheidend, um das Ausmaß des Strahlungslecks und seine möglichen Auswirkungen auf das marine Ökosystem und darüber hinaus zu verstehen.

Der Verlust des Komsomolet war ein schwerer Schock für die sowjetische Marine, da es als das fortschrittlichste nuklearbetriebene U-Boot seiner Zeit galt. Das U-Boot hatte zwei Plutoniumsprengköpfe an Bord, als es am 7. April 1989 verloren ging. Beide liegen nun in einer Tiefe von 1.680 Metern zusammen mit dem restlichen Wrack des U-Boots und stellen weiterhin anhaltende Bedenken hinsichtlich radioaktiver Lecks auf dem Meeresgrund der Norwegischen See dar. An Bord des U-Boots befinden sich auch noch 20 konventionelle Torpedos, die ebenfalls eine erhebliche Gefahr darstellen.

Insgesamt starben 42 der 69 Besatzungsmitglieder bei dem Unfall - nur eines von mehreren sowjetischen U-Booten, die im Kalten Krieg involviert waren.