Die 'Remigration' spaltet: Le Pen fordert Klarstellung von der AfD

Geschrieben von Olivia Rosenberg

12 Wochen vor

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26/02/2024
Foto: Shutterstock
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Weidels Behauptungen und die französische Realität.

Bei einem Treffen zwischen Alice Weidel, der Co-Vorsitzenden der AfD, und Marine Le Pen, der Vorsitzenden der französischen Rechtspopulistin Rassemblement National (RN), sollten Differenzen zwischen den beiden Parteien ausgeräumt werden. 

Während Weidel behauptet, man habe sich auf gemeinsame politische Lösungsansätze geeinigt, zeichnet die Berichterstattung in Frankreich ein anderes Bild. 

Laut stern forderte Le Pen von der AfD eine schriftliche Zusicherung, dass die Pläne zur "Remigration" nicht Teil des Parteiprogramms werden.

Das Treffen, das rund zweieinhalb Stunden dauerte, zielte darauf ab, die Zusammenarbeit im Europaparlament und bestehende Verstimmungen zu klären. 

Jedoch scheinen die Gespräche nicht so positiv verlaufen zu sein, wie von Weidel dargestellt. Insbesondere die Forderung nach einer Absage an die "Remigration" durch die AfD stellt einen zentralen Streitpunkt dar. 

Diese Maßnahme, die im Wesentlichen die Deportation von Millionen Menschen mit Migrationshintergrund vorsieht, stößt bei RN auf Ablehnung.

Trotz der Bemühungen, Einigkeit zu demonstrieren, offenbart das Treffen tiefe Gräben zwischen den politischen Positionen der AfD und des RN. 

Die Diskussionen um die "Remigration" und die Forderungen nach schriftlichen Zusicherungen zeigen, dass die Zusammenarbeit der beiden Parteien auf europäischer Ebene vor erheblichen Herausforderungen steht.