Die dramatische US-Operation in Venezuela hat weltweit Schockwellen ausgelöst.
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Da Washington seine Macht offen zur Schau stellt, richtet sich der Blick nun darauf, wo Präsident Donald Trump als Nächstes Druck ausüben könnte.
Äußerungen von Trump und hochrangigen Regierungsvertretern sowie Hinweise auf US-Strategiedokumente haben Spekulationen darüber angeheizt, welche Länder nun ins Visier Washingtons geraten könnten.
Mexiko
Mexiko stand bereits wegen Handel, Migration und Drogenhandel unter Druck von Trump.
Er sagte, die USA würden „etwas unternehmen müssen“ gegen mächtige Drogenkartelle.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat jede Andeutung von US-Militäroperationen auf mexikanischem Boden zurückgewiesen und betont, dass die Souveränität verteidigt werde.
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Kuba
Kuba ist seit Langem ein Rivale der Vereinigten Staaten und steht weiterhin unter harten US-Sanktionen.
Laut Daily Express sagte Trump, die USA müssten Kuba nicht angreifen, da dessen Regierung „reif für den Sturz“ sei, nachdem sie wichtige Öllieferungen aus Venezuela verloren habe.
Außenminister Marco Rubio schlug einen ähnlichen Ton an und sagte, wenn der Präsident spreche, „sollte man ihn ernst nehmen“.
Die kubanischen Behörden haben keine Bereitschaft signalisiert, US-Forderungen nachzukommen.
Grönland
Trump hat wiederholt Interesse an Grönland bekundet, einem autonomen Gebiet unter Verwaltung Dänemarks. Er argumentiert, die Insel sei für die nationale Sicherheit der USA von entscheidender Bedeutung.
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Gegenüber Reportern sagte Trump, die USA „brauchten Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit“, und verwies auf angebliche russische und chinesische Aktivitäten.
Dänemark und die Regierung Grönlands haben jede Andeutung einer Übernahme entschieden zurückgewiesen.
Kolumbien
Kolumbien geriet ins Rampenlicht, nachdem Trump der Führung des Landes eine Verwicklung in den Drogenhandel vorgeworfen hatte.
Er sagte öffentlich zu Präsident Gustavo Petro, er solle „auf seinen Hintern aufpassen“.
Trump beschrieb Kolumbien als ein Land, das „von einem kranken Mann regiert wird, der gerne Kokain herstellt und in die Vereinigten Staaten verkauft“.
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Petro hat die Vorwürfe zurückgewiesen und vor jeglichen US-Militäreinsätzen gewarnt.
Iran
Iran steht weiterhin unter intensiver Beobachtung der USA nach früheren Angriffen auf mutmaßliche Nuklearanlagen. Jüngste Proteste im Land haben die Spannungen weiter verschärft.
Trump warnte, falls iranische Behörden „anfangen, Menschen zu töten wie in der Vergangenheit“, würden sie „sehr hart von den Vereinigten Staaten getroffen“.
Er fügte laut Daily Express hinzu, die US-Streitkräfte seien „einsatzbereit“.
Quellen: Daily Express