Drohnenangriff in Jordanien: Trump gibt Biden die Schuld

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Angriff auf Bidens Grenzpolitik.

Donald Trump nutzt die jüngsten Ereignisse in den USA und im Ausland, um seine Botschaft für die bevorstehenden Wahlen zu stärken. 

Er präsentiert sich als der starke Anführer, den Amerika seiner Meinung nach braucht, um die Kontrolle zurückzugewinnen. In Nevada kritisierte er die Grenzpolitik seines Nachfolgers Joe Biden, die er als nationale Sicherheitskatastrophe darstellte. 

Trump behauptete laut CNN, dass es aufgrund der aktuellen Entwicklungen „100% sicher“ sei, dass es zu einem großen Terroranschlag in den USA kommen werde. 

Gleichzeitig versucht er, einen Kompromiss im Senat zu verhindern, der die Situation an der Grenze entschärfen könnte – ein Zeichen seiner wachsenden Macht in der GOP und seiner Neigung, das Chaos zu verschärfen, das er als Begründung für seine eigene Wahl nutzt.

Trump nutzte auch die jüngste Krise im Nahen Osten, bei der drei US-Soldaten in Jordanien bei einem Drohnenangriff getötet wurden, für politischen Gewinn. 

Er gab Biden die Schuld für die aktuellen Kriege und behauptete, dass diese unter seiner Präsidentschaft nicht passiert wären. 

Seine Angriffe stellen eine grobe Vereinfachung komplexer Probleme dar und überschätzen seine eigene Außenpolitik, die hauptsächlich durch Nähe zu Diktatoren und Kritik an US-Verbündeten gekennzeichnet war.