EILMELDUNG: Russland plant Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Shutterstock.com
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Russland plant Wahlen in besetzten ukrainischen Gebieten.

Die russischen Wahlbehörden haben grünes Licht für die Durchführung von Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr in den besetzten Teilen der Ukraine gegeben.

Diese Ankündigung wurde von der Zentralen Wahlkommission Russlands gemacht, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete und weiter von der Nachrichtenagentur dpa aufgegriffen wurde. Zu den betroffenen Regionen gehören Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja.

Russland hat den 17. März als Datum für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr festgelegt.

Dieser Schritt stellt eine bedeutende und umstrittene Entwicklung im anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine dar, da diese Regionen international als Teil der Ukraine anerkannt sind, aber derzeit unter russischer Besatzung stehen.

Putin erwog, nicht zur Wiederwahl anzutreten

Der russische Präsident Wladimir Putin hat angedeutet, dass er erwogen hat, nicht zur Wiederwahl anzutreten, eine Entscheidung, die eine bedeutende Veränderung in der russischen Politik dargestellt hätte.

Diese Überlegung, wie von UralDaily berichtet, teilte Putin während eines Gesprächs mit den Helden des Vaterlandes.

"Zu verschiedenen Zeiten hatte ich unterschiedliche Gedanken zu dieser Angelegenheit", erklärte Putin.

Gründliche Überlegungen zur aktuellen Situation in Russland führten jedoch letztendlich dazu, dass Putin zu dem Schluss kam, dass es für das Land am besten wäre, wenn er weitermacht.

"Jedoch, wenn ich die aktuelle Situation verstehe, kam ich zu dem Schluss, dass sie nicht wesentlich anders sein kann",

Diese Introspektion offenbart eine Seite Putins, die selten in der Öffentlichkeit zu sehen ist - eine des Zweifels und der Überlegung über seine politische Zukunft.