Giftanschlag auf Budanovs Frau: Kreml reagiert mit Zynismus

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Kremls zynische Antwort auf den Giftanschlag gegen Budanovs Frau.

In einem jüngsten Fall, der für internationale Aufmerksamkeit sorgt, wurde Marianna Budanova, die Ehefrau des Chefs des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Kirill Budanov, Opfer eines Giftanschlags. 

Trotz fehlender offizieller Anschuldigungen der Ukraine gegen Russland bezüglich des Angriffs, hat der Kreml bereits reagiert. 

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten, wies jegliche Anschuldigungen der Ukraine, Russland sei an dem Anschlag beteiligt, zurück. Laut tsn.ua bestritt Peskow die Vorwürfe und äußerte sich zynisch über die Situation.

Die Ukraine hat offiziell keine Anschuldigungen gegen Russland erhoben, aber die Tatsache, dass der Kreml sich genötigt sah, zu reagieren, wirft Fragen auf. 

Peskow kommentierte zynisch, dass die Ukraine Russland für alles verantwortlich mache, sogar für ihre eigene Existenz. Diese Äußerungen zeigen eine gewisse Gleichgültigkeit des Kremls gegenüber den ernsten Vorwürfen.

Der Fall von Marianna Budanova wirft ein Schlaglicht auf die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland. Die Tatsache, dass hochrangige Personen in der Ukraine Ziel solcher Angriffe werden, deutet auf eine neue Eskalationsstufe in diesem Konflikt hin. 

Der zynische Kommentar des Kremls lässt vermuten, dass solche Vorfälle in Zukunft möglicherweise häufiger auftreten könnten.