Irans Fortschritte Richtung Atomwaffenfähigkeit erreichen kritischen Schwellenwert, Analyse enthüllt

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Wiki Commons
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Irans Fortschritte Richtung Atomwaffenfähigkeit erreichen kritischen Schwellenwert, Analyse enthüllt.

Berichten zufolge steht der Iran kurz davor, die Fähigkeit zur Produktion von Atomwaffen zu erlangen, wie eine jüngste Analyse des Instituts für Wissenschaft und Internationale Sicherheit (ISIS) zeigt, die die Situation als "Extreme Gefahr" kennzeichnet.

Diese Bewertung, die schwerwiegendste im Bewertungssystem des Instituts, unterstreicht eine signifikante Eskalation des nuklearen Potenzials des Iran, eine Entwicklung, die seit Beginn der Überwachung der nuklearen Aktivitäten des Iran durch ISIS in den 1990er Jahren nicht beobachtet wurde.

Laut Jerusalem Post hebt der Bericht hervor, dass der Iran derzeit über eine ausreichende Menge an hochangereichertem Uran (HEU) verfügt, um ein nukleares Gerät zu konstruieren, und setzt die 'Breakout'-Zeit der Nation effektiv auf null. Dies bedeutet, dass der Iran über die Ressourcen verfügt, Uran schnell auf das für waffentaugliches Uran (WGU) erforderliche Reinheitsniveau von 90 Prozent anzureichern.

Eine solche Aktion könnte es dem Iran potenziell ermöglichen, innerhalb von nur einer Woche genügend Material für eine Atomwaffe zu produzieren, indem nur ein Teil seines Bestands an zu 60 Prozent angereichertem Uran verwendet wird. Die Fähigkeit, innerhalb eines Monats genügend Material für sechs Atomwaffen anzusammeln, unterstreicht weiter die dringende Natur dieser Bedrohung.

Der Prozess der Entwicklung eines Auslieferungssystems für eine Atomwaffe könnte die Zeitleiste leicht verlängern. Der Bericht legt jedoch nahe, dass der Iran in der Lage sein könnte, innerhalb von etwa sechs Monaten einen einfachen Sprengkopf zu entwickeln, der mit konventionellen Mitteln wie einem Schiff oder LKW geliefert werden könnte.

Diese schnelle Fortentwicklung zur Nuklearisierung könnte sich auf heimliche Weise manifestieren, was es für internationale Beobachter und Inspektoren schwierig macht, rechtzeitig zu erkennen und zu reagieren.

Die mangelnde Kooperation des Iran mit internationalen Atominspektoren in den letzten Jahren verschärft die Schwierigkeit, seine nuklearen Fortschritte zu überwachen, und erhöht das Risiko, dass der Iran seine nuklearen Ambitionen mit minimaler äußerer Einmischung oder Entdeckung erreichen könnte.