Tulpen welken oft schneller als erwartet.
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Kaum stehen Tulpen in der Vase, beginnen sie zu schlappen. Für viele ist das ein vertrautes Ärgernis im Frühling.
Doch mit dem richtigen Umgang lassen sich Schnittblumen deutlich länger frisch halten.
Laut dem Magazin FürSie setzen Floristen dabei auf eine überraschend einfache Kombination.
Bakterien als Problem
Ein zentraler Faktor für das schnelle Welken ist die Keimbildung im Wasser. Mikroorganismen verstopfen die Leitbahnen der Stiele – die Blüten werden nicht mehr ausreichend versorgt.
Laut FürSie kann ein kleiner Schuss Bleiche im Vasenwasser die Bakterienentwicklung eindämmen. Ergänzt wird dies durch Zucker, der den Blumen als Energiequelle dient.
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Wasser und Schnitt
Entscheidend ist außerdem die richtige Vorbereitung der Stiele. Sie sollten mit einem scharfen Messer angeschnitten und regelmäßig gekürzt werden, damit sie Wasser optimal aufnehmen können.
Empfohlen wird kaltes Wasser, das alle ein bis zwei Tage gewechselt wird. Wer ein Frischhaltemittel zur Hand hat, kann dieses zusätzlich verwenden.
Standort und Stabilität
Tulpen bevorzugen kühle, helle Plätze ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Zugluft. Auch Obst sollte nicht in unmittelbarer Nähe stehen, da es Ethylen freisetzt, ein Reifegas, das Blüten schneller altern lässt.
Da Tulpen weiche Stiele besitzen, empfiehlt sich eine stützende Vase. Alternativ können die Blumen locker zusammengebunden werden.
Verwelkte Pflanzenteile sollten entfernt werden, um Fäulnisprozesse zu verhindern. Eine kühle Umgebung über Nacht kann den Blühprozess zusätzlich verlangsamen.
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Nadel als Zusatztrick
Ein weiterer Hinweis betrifft die Wasseraufnahme. Mit einer Nadel wird der Stiel direkt unter der Blüte horizontal durchstochen.
Dieser Schritt soll verhindern, dass die Tulpe zu viel Wasser zieht und dadurch schneller aufblüht und verblüht.
Mit diesen Maßnahmen lässt sich die Lebensdauer der Frühlingsblumen deutlich verlängern.
Quelle: FürSie