Wenn im Frühling die ersten Schnittblumen auf den Märkten auftauchen, greifen viele gern zu Tulpen, Narzissen oder Hyazinthen.
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Die leuchtenden Farben bringen frische Energie in die Wohnung. Doch nicht alle Frühblüher harmonieren miteinander in einer Vase.
Warum Tulpen und Narzissen problematisch sind
Besonders Tulpen und Narzissen gelten als heikle Kombination. Narzissen sondern nach dem Anschneiden ihrer Stiele einen schleimigen Pflanzensaft ab.
Dieser kann ins Vasenwasser gelangen und dort die Leitungsbahnen anderer Blumen verstopfen.
Tulpen reagieren darauf empfindlich: Sie können weniger Wasser aufnehmen, verlieren rasch ihre Spannkraft und lassen die Blütenköpfe hängen.
Ein ähnlicher Effekt wird auch bei Hyazinthen beobachtet. Auch sie geben Stoffe ins Wasser ab, die andere Schnittblumen beeinträchtigen können.
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So lassen sich beide dennoch kombinieren
Wer dennoch nicht auf die gemeinsame Optik verzichten möchte, kann einen einfachen Zwischenschritt einlegen.
Zunächst sollten Narzissen separat in eine Vase gestellt werden, damit sie in Ruhe „ausschleimen“ können.
Nach etwa einem Tag empfiehlt es sich, die Stiele gründlich abzuspülen, frisch anzuschneiden und das Wasser zu wechseln. Erst danach sollten Tulpen hinzugestellt werden.
Alternativ können beide Blumen in einer großen Vase arrangiert werden, jedoch mit getrenntem Wasser: Die Narzissen stehen dabei in einem kleineren Gefäß innerhalb der Vase, während die Tulpen ihr eigenes Wasser behalten.
Pflegetipps für längere Haltbarkeit
Für eine möglichst lange Blütezeit sollte das Wasser täglich erneuert werden. Lauwarmes Wasser ist dabei vorteilhaft.
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Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Natron kann zusätzlich helfen, die Frische zu bewahren. Zudem verlängert ein kühler Standort die Haltbarkeit der Blumen deutlich.
Quelle: Bunte