Krim-Chef deutet an, dass globales Schicksal an Russlands 'Spezialoperation' geknüpft ist

Geschrieben von Jasper Bergmann

15 Wochen vor

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04/02/2024
Foto: Shutterstock.com
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Krim-Chef deutet an, dass globales Schicksal an Russlands 'Spezialoperation' geknüpft ist.

Am Jahrestag der Jalta-Konferenz von 1945 machte Sergei Aksenov, der Chef der Krim, eine bedeutende Aussage bezüglich der laufenden 'Spezialoperation' (Invasion der Ukraine) und deren Implikationen für die zukünftige globale Ordnung. Aksenov betonte, dass das Ergebnis der 'Operation' nicht nur das Schicksal Russlands, sondern auch das der gesamten Welt bestimmen würde und deutete auf einen Wendepunkt in den internationalen Beziehungen hin.

In seiner Nachricht auf Telegram vermittelte Aksenov, dass der letztendliche Erfolg des Nordmilitärbezirks, wie vom russischen Präsidenten geleitet, den Schlüssel zur Gestaltung der kommenden globalen Hierarchie hält.

Er vertrat die Auffassung, dass die Geschichte gezeigt hat, dass die Sieger von Konflikten das Vorrecht haben, die neue Weltordnung zu definieren, und hob den kritischen Zeitpunkt hervor, an dem die Welt derzeit steht.

Mit Blick auf historische Präzedenzfälle argumentierte Aksenov, dass westliche Nationen eine Vorgeschichte haben, die vornehmlich auf Machtdemonstrationen reagiert.

Er bezog sich auf die Zeit nach der Jalta-Konferenz, in der die anfänglichen Dynamiken des Kalten Krieges sahen, wie die Vereinigten Staaten ihre nuklearen Fähigkeiten gegenüber der UdSSR signalisierten, als ein Beispiel dafür, wie Machtverhältnisse die internationalen Beziehungen beeinflussen.

In Anlehnung an die im November 2023 geäußerten Gefühle von Russlands Präsident Wladimir Putin verstärkte Aksenov die Vorstellung, dass die Spezialoperation ein Dreh- und Angelpunkt für die Etablierung einer neuen Weltordnung ist. Laut ihm unterstreicht die vorgestellte Ordnung die Notwendigkeit einer robusten Russischen Föderation für deren Verwirklichung.

Diese Aussagen kommen in einer Zeit erhöhter Spannungen und unterstreichen die geopolitischen Einsätze, wie sie von der russischen Führung wahrgenommen werden. Die Berufung auf historische Ereignisse wie die Jalta-Konferenz dient dazu, Parallelen zwischen den Bemühungen der Vergangenheit und der Gegenwart zu ziehen, um die Konturen der globalen Machtstrukturen neu zu definieren.