Markus Söder im Kriegsgebiet: Dramatische Szenen im zerstörten Kibbuz

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Söders emotionale Begegnung mit den Opfern.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder besuchte den zerstörten Kibbuz Nir Oz in Israel und zeigte sich tief beeindruckt von den Auswirkungen des Hamas-Terroranschlags. 

Während seines Rundgangs durch die Trümmer des Kibbuz, in dem einst 400 Bewohner lebten, wurde er von Amit Rubin, einem 58-jährigen Bewohner, begleitet. 

Rubin schilderte die dramatischen Ereignisse des 7. Oktobers, als Hamas-Terroristen den Kibbuz angriffen, mehr als hundert Menschen ermordeten oder entführten und dabei auch seine eigene Familie betroffen war.

Laut einem Bericht von BR24 war der Kibbuz Nir Oz, der 1955 gegründet wurde und hauptsächlich von der Landwirtschaft lebte, einst ein schöner und fast idyllischer Ort. 

Die Anlage, die heute an eine zerstörte Feriensiedlung erinnert, wurde während des achtstündigen Angriffs der Hamas komplett verwüstet. 

Söder, der von der Brutalität und dem Vandalismus des Angriffs erschüttert war, hinterfragte, warum die Sicherheitskräfte erst nach acht Stunden eingriffen. 

Arye Shalicar, Sprecher der israelischen Armee, erklärte, man habe die Fähigkeit der Hamas zu einem solchen Angriff unterschätzt.

Söders Besuch in Israel war geprägt von seinem Bekenntnis zur Unterstützung Israels. In Yad Vashem, der staatlichen Holocaust-Gedenkstätte, betonte er, dass Bayern fest an der Seite Israels stehe. 

Der Besuch des CSU-Chefs wurde von den israelischen Gastgebern dankbar aufgenommen. Der israelische Außenminister Eli Cohen lobte Söder als "wahren Freund Israels und der Israelis".

Der internationale Druck auf Israel wächst jedoch aufgrund des Leids und der zivilen Opfer im Gazastreifen, und die Vereinten Nationen fordern einen Waffenstillstand.