Nordkorea hat am 25. Februar einen Test für strategische Marschflugkörper in der West-Koreanischen Meerenge durchgeführt, berichteten die staatlichen Medien.
Laut dem Radiosender Voice of Korea wurde der Test von einer Raketenheit der Koreanischen Volksarmee (KVA) in der westlichen Region des Landes durchgeführt.
Kim Jong-un nimmt persönlich am Raketentest teil
Der Test wurde persönlich von Nordkoreas Führer Kim Jong-un überwacht, was eine weitere hochkarätige militärische Demonstration inmitten wachsender regionaler Spannungen darstellt.
Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, die sich auf nordkoreanische staatliche Medien stützt, war der Raketenstart darauf ausgerichtet, Pjöngjangs Fähigkeit zu demonstrieren, „feindliche Kräfte“ abzuwehren und die nukleare Bereitschaft aufrechtzuerhalten.
Kim lobte den Test und erklärte, dass die Sicherstellung einer „starken Schlagkraft“ entscheidend sei, um Nordkoreas Abschreckung zu stärken.
Er forderte auch eine verstärkte militärische Bereitschaft seiner nuklearen Streitkräfte, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.
Wachsende Spannungen in der Region
Der Raketentest findet zu einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen Nordkorea, Südkorea und den Vereinigten Staaten statt. Pjöngjang hat Washington und Seoul wiederholt beschuldigt, die Spannungen durch gemeinsame Militärübungen und den Aufmarsch von Waffen zu verschärfen.
Die fortgesetzten Raketentests Nordkoreas – von denen viele nuklearfähige Waffen betreffen – haben weltweit Verurteilung ausgelöst. Dennoch bleibt die Regierung von Kim Jong-un trotz strenger internationaler Sanktionen standhaft und setzt die Waffenentwicklung fort.