Putin hebt Xenophobie als Ziel der Terroristen beim Anschlag in Crocus City hervor

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Wiki Commons
Foto: Wiki Commons
Putin benennt das wahre Ziel der Terroristen in Crocus.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Zunahme von Xenophobie und Islamophobie als Hauptziele hinter dem jüngsten terroristischen Anschlag im Crocus City Hall herausgestellt.

Während einer erweiterten Vorstandssitzung des Innenministeriums äußerte Putin seine Besorgnis über den Missbrauch des tragischen Ereignisses, um Hass und Spaltung innerhalb Russlands zu schüren.

"Das Hauptziel derjenigen hinter dieser Tat war es, unsere Einheit zu zersplittern," betonte er und hob die Notwendigkeit kollektiver Widerstandsfähigkeit gegen solche spaltenden Taktiken hervor.

Putins Kommentare erfolgen im Nachklang des Angriffs und beleuchten die tieferen Implikationen über den unmittelbaren physischen Schaden hinaus.

Die Bemerkungen des Präsidenten waren ein Aufruf zum Handeln gegen die potenziellen sozialen Risse, die solche Terrorakte zu erzeugen versuchen.

"Es ist entscheidend, dass wir zusammenstehen und nicht zulassen, dass jüngste Vorfälle als Nährboden für Hass wie Islamophobie oder Xenophobie manipuliert werden," erklärte Putin und unterstrich die Bedeutung der Einheit angesichts von Versuchen, die Nation zu spalten.

Indem er tiefer in die Folgen des Vorfalls eintauchte, machte Putin ein striktes Versprechen, nicht nur die direkten Täter, sondern auch jene, die den Anschlag aus dem Schatten heraus orchestriert haben, aufzuspüren und zur Rechenschaft zu ziehen.

"Jedes Glied dieser Kette zu identifizieren, einschließlich der letztendlichen Nutznießer dieses Verbrechens, ist unerlässlich," erklärte er. Diese Aussage unterstreicht einen umfassenden Ansatz zur Gerechtigkeit und stellt sicher, dass alle Beteiligten, direkt oder indirekt, zur Verantwortung gezogen werden.

Der russische Präsident hob auch die laufende Bewertung verschiedener Dienste und kommerzieller Einheiten in Bezug auf den Angriff hervor und deutete auf eine gründliche Untersuchung aller Winkel hin.

Dies schließt die Überprüfung der Handlungen derjenigen ein, die möglicherweise bewusst oder unbewusst die Umgebung für ein solches Unglück ermöglicht haben. Putins Engagement, "sie zur Rechenschaft zu ziehen", signalisiert eine rigorose Verfolgung der Gerechtigkeit, die über den unmittelbaren Kreis der Angreifer hinausgeht und ein breiteres Netzwerk assoziierter Figuren umfasst.

Obwohl ISIS die Verantwortung für den terroristischen Akt im Crocus City Hall übernommen hat, werfen der russische Präsident Wladimir Putin und die Beamten des Landes ein breiteres Netz des Verdachts aus, wobei die Ukraine als möglicher Hintermann hinter den Kulissen angedeutet wird.