Russland wirft der Ukraine vor, eine Bäckerei in Lugansk beschossen und sieben Zivilisten getötet zu haben

Geschrieben von Peter Zeifert

15 Wochen vor

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03/02/2024
Foto: The administration of Lysychansk
Foto: The administration of Lysychansk
Russland wirft der Ukraine vor, eine Bäckerei in Lugansk beschossen und sieben Zivilisten getötet zu haben.

In einem kürzlich von der Volksrepublik Lugansk (LVR) gemeldeten Vorfall, wie von russischen Quellen behauptet, wurde eine Bäckerei in der Stadt Lisichansk durch das ukrainische Militär beschossen, was zum Tod von sieben Zivilisten führte.

Diese Behauptung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen in der Region, wobei russische und LVR-Beamte Neuigkeiten über die Folgen des Angriffs liefern.

Nach Aussagen lokaler Notdienste gegenüber TASS führte das Beschuss zu sieben zivilen Todesopfern. Das russische Ministerium für Notfallsituationen gab weiter an, dass fünf Leichen aus den Trümmern geborgen wurden, was auf die Schwere des Angriffs hinweist. Derzeit werden Bemühungen unternommen, Such- und Rettungsaktionen für mögliche Überlebende durchzuführen.

Vor diesen Berichten hatte das Militärkommandantur-Büro der LVR informiert, dass der Vorfall in der Bäckerei zwei Todesfälle und sechs Verletzungen zur Folge hatte, die auf angebliche Aktionen der ukrainischen Streitkräfte zurückzuführen sind.

Leonid Pasechnik, der Leiter der LVR, hatte ebenfalls früher erwähnt, dass der Beschuss Verletzungen bei drei Zivilisten verursachte und mehrere Dutzend Personen möglicherweise unter den Trümmern eingeschlossen ließen.

Die Ukraine hat bisher nicht auf den Angriff reagiert, und bislang sind es nur Berichte aus Russland, die darauf hindeuten, dass es sich um einen von der Ukraine durchgeführten Angriff handelte.