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Die Website, die zeigt, ob Ihre E-Mail-Adresse geleakt wurde – und warum es gut ist, das zu prüfen

Die Website, die zeigt, ob Ihre E-Mail-Adresse geleakt wurde – und warum es gut ist, das zu prüfen
earthphotostock/shutterstock.com

Ihre E-Mail-Adresse verbindet nahezu jeden Teil Ihres digitalen Lebens, vom Online-Banking und Einkaufen bis hin zu sozialen Medien und Streaming-Diensten.

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Ihre E-Mail-Adresse verbindet nahezu jeden Teil Ihres digitalen Lebens, vom Online-Banking und Einkaufen bis hin zu sozialen Medien und Streaming-Diensten.

Wird sie bei einer Datenpanne offengelegt, kann die Auswirkung weit über ein einzelnes Konto hinausgehen.

Ein kostenloser Onlinedienst ermöglicht es Nutzern nun zu prüfen, ob ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist, und bietet damit eine direkte Möglichkeit, das persönliche Cyberrisiko einzuschätzen.

Have I Been Pwned, entwickelt vom Cybersicherheitsexperten Troy Hunt, erlaubt es Nutzern, ihre E-Mail-Adresse mit einer Datenbank öffentlich bekannt gewordener Sicherheitsverletzungen abzugleichen.

Die Plattform sammelt verifizierte Daten von Unternehmen und Sicherheitsforschern, die Sicherheitsvorfälle dokumentieren.

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Eine wachsende Bedrohung

Datenpannen sind zu einem anhaltenden globalen Problem geworden und betreffen Unternehmen, Krankenhäuser, Schulen und Behörden.

Laut Berichterstattung der Associated Press haben Cybersicherheitsforscher bis zu 16 Milliarden kompromittierte Zugangsdaten im Umlauf im Internet identifiziert, was das enorme Ausmaß offengelegter Daten weltweit verdeutlicht.

Einer der am häufigsten zitierten Datensätze, bekannt als Collection #1, enthielt laut einer von Troy Hunt veröffentlichten Analyse mehr als 773 Millionen eindeutige E-Mail-Adressen.

Sicherheitsexperten warnen, dass Angreifer geleakte E-Mail- und Passwortkombinationen häufig in automatisierten Angriffen auf mehreren Plattformen wiederverwenden.

Warum das für Sie wichtig ist

Für einzelne Nutzer kann eine geleakte E-Mail-Adresse der Ausgangspunkt für schwerwiegendere Probleme sein.

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Erhalten Kriminelle Zugriff auf ein E-Mail-Konto, können sie Passwörter bei anderen Diensten zurücksetzen, Finanzinformationen abfangen oder sich als Kontoinhaber ausgeben. Selbst ohne direkten Zugriff werden offengelegte Adressen häufig für Phishing-Kampagnen genutzt, die Empfänger dazu bringen sollen, sensible Daten preiszugeben.

Zu prüfen, ob Ihre E-Mail-Adresse Teil einer Datenpanne war, ermöglicht es Ihnen, zu handeln, bevor Angreifer es tun. Das Aktualisieren von Passwörtern, das Aktivieren der Zwei-Faktor-Authentifizierung und der Verzicht auf Passwort-Wiederverwendung können das Risiko einer weiteren Kompromittierung erheblich reduzieren.

Cybersicherheitsexperten betonen, dass Bewusstsein ein entscheidender erster Schritt ist. Auch wenn Einzelpersonen groß angelegte Datenpannen nicht verhindern können, lässt sich der Schaden begrenzen, wenn nach einer Entdeckung schnell reagiert wird.

Quellen: Associated Press; Troy Hunt; Have I Been Pwned

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