Elektrofahrzeuge werden häufig als kostengünstigere Alternative zu Benzinautos beworben.
Gerade lesen andere
Elektrofahrzeuge werden häufig als kostengünstigere Alternative zu Benzinautos beworben.
Dennoch können alltägliche Ladeentscheidungen für viele Besitzer unbemerkt die jährlichen Kosten in die Höhe treiben.
Wie Supercar Blondie berichtet, hat der YouTuber Efficient Alex fünf gängige Gewohnheiten identifiziert, die die Ladekosten von E-Autos unnötig erhöhen können.
Nach tausenden elektrisch gefahrenen Kilometern argumentiert er, dass einfache Anpassungen einen spürbaren finanziellen Unterschied machen können.
Bei 80 Prozent aufhören
Ein häufiger Fehler passiert auf längeren Fahrten. Viele Fahrer warten, bis der Akku 100 Prozent erreicht, selbst wenn sie nur genügend Reichweite benötigen, um das nächste Ziel zu erreichen.
Lesen Sie auch
Da die Ladegeschwindigkeit in der Regel nach 60 bis 80 Prozent deutlich abnimmt, bedeutet das Verbleiben an der Ladesäule für die letzten Prozentpunkte oft höhere Kosten bei nur geringem zusätzlichen Reichweitengewinn.
Ein früheres Abstecken kann sowohl die Wartezeit verkürzen als auch die Ausgaben an teuren Schnellladestationen reduzieren.
Stromtarif überdenken
Zu Hause lassen sich die größten Einsparungen häufig durch eine Überprüfung des Stromtarifs erzielen.
Standardtarife können deutlich teurer sein als spezielle E-Auto-Tarife oder Nebenzeitenmodelle mit günstigeren Preisen.
Das Laden über Nacht, wenn die Strompreise niedriger sind, kann die Kosten pro Kilowattstunde erheblich senken.
Lesen Sie auch
Über ein Jahr hinweg kann diese Umstellung – je nach Fahrleistung – mehrere hundert Euro einsparen.
Schnellladen begrenzen
Öffentliche Hochleistungslader sind praktisch, gehen jedoch meist mit höheren Preisen einher.
Wer sie regelmäßig statt langsamerer und günstigerer Alternativen nutzt, erhöht schrittweise seine gesamten Betriebskosten.
Gelegentliche Nutzung ist sinnvoll, doch das Laden zu Hause als Standardoption bleibt in der Regel wirtschaftlicher.
Die richtigen Tools nutzen
Unterschiedliche Ladenetzwerke bieten verschiedene Preise, Mitgliedschaftsmodelle und App-basierte Rabatte an.
Lesen Sie auch
Fahrer, die vor dem Anschließen Preise vergleichen, können günstigere Konditionen für dieselbe Energiemenge sichern.
Kleine Einsparungen pro Ladevorgang können sich über das Jahr hinweg zu einer erheblichen Summe addieren.
Laut Supercar Blondie erfordert keine dieser Änderungen neue Hardware oder größere Lebensstil-Anpassungen. Stattdessen können besseres Timing und sorgfältigere Planung dazu beitragen, dass E-Auto-Besitzer jedes Jahr deutlich mehr von ihrem Geld behalten.
Quellen: Supercar Blondie, Efficient Alex (YouTube)