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Selbst Trumps Sohn ist besorgt, sagt Insider: „Man muss die extreme Anomalie verstehen“

Eric Trump
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Eric Trump soll seinen Vater Berichten zufolge direkt konfrontiert haben.

Mächtige Persönlichkeiten haben in der Regel „Gatekeeper“, die ihre Termine verwalten und das Chaos in Schach halten.

Doch manchmal werden diese Assistenten selbst zur Geschichte. Wenn Loyalität zur Obsession wird, beginnen die dem Chef am nächsten stehenden Personen, sich Sorgen zu machen.

Ein wachsender Schatten

Präsident Donald Trump ist heutzutage selten ohne eine junge Mitarbeiterin an seiner Seite zu sehen. Natalie Harp ist zu einer festen Größe in seinem Tagesablauf geworden.

Ihre ständige Präsenz soll seine eigene Frau von öffentlichen Auftritten ferngehalten haben. Die Situation hat seinen inneren Kreis alarmiert.

Der Journalist Michael Wolff beschreibt diese bizarre Dynamik in seinem neuesten Werk „All or Nothing“. Das brisante Buch behauptet, dass hochrangige Wahlkampfmitarbeiter und Familienmitglieder versucht hätten, einzugreifen und die Situation zu bereinigen.

Eric schlägt Alarm

Eric Trump soll seinen Vater Berichten zufolge direkt wegen der ungewöhnlichen Beziehung konfrontiert haben. Er äußerte tiefe Besorgnis über die junge Frau und ihren rapide wachsenden Einfluss auf die Verwaltung.

Doch der alternde Präsident wies seinen Sohn vollständig ab. Laut Wolff wischte Donald Trump die Warnungen mit einer einfachen Verteidigung beiseite.

„Sie liebt einfach ihren Präsidenten“, soll Trump Berichten zufolge geantwortet haben.

Die Ausrede tat wenig, um die Nerven der hochrangigen Mitarbeiter zu beruhigen. Susie Wiles, die damals seinen Wahlkampf leitete, soll Berichten zufolge fassungslos und beleidigt gewesen sein über den Einfluss, den Harp auf ihn hatte.

Der Umkleideraum

Um absoluten Zugang zu gewährleisten, ging die junge Assistentin zu extremen Maßnahmen über. Sie weigerte sich, sich von physischer Distanz bei Sommerbesuchen in seinem Golfclub in New Jersey abhalten zu lassen.

Anfangs sicherte sie sich ein Dienstmädchenzimmer vom Personal. Als ihr das zu weit vom Haupthaus entfernt schien, zog sie in den Damen-Umkleideraum, um sicherzustellen, dass sie seine Anrufe sofort entgegennehmen konnte.

Diese obsessive Hingabe löste hinter verschlossenen Türen ernsthafte Gespräche aus. Agenten des Secret Service äußerten schnell ihre eigenen tiefen Bedenken über die bizarre Wohnsituation.

Niemand kommt an ihr vorbei

Wolff zeichnet das Bild einer „Gatekeeperin“, die normale politische Kanäle vollständig umging. Er merkt an, dass hochrangige Mitarbeiter regelmäßig Liebesbriefe fanden und weitergaben, die sie an den Chef geschrieben hatte.

„Man muss hier die extreme Anomalie verstehen, die Merkwürdigkeit des Ganzen“, schreibt Wolff. „Der Kandidat wird jederzeit von einer offen verliebten jungen Frau begleitet.“

Anfang 2024 war der Running Gag unter den Mitarbeitern zu einer düsteren Realität geworden.

„Niemand kam zwischen Harp und Trump“, merkt Wolff in dem Buch an. „Und man erreichte Trump nur, indem man durch Harp ging.“

Quellen: Daily Express, Michael Wolff („All or Nothing“)