Dmitri Medwedew drohte nach Sabotagevorwürfen in Leipzig mit Angriffen auf deutsche Produktionsstätten.
Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew drohte Deutschland mit einem Angriff auf seine militärischen Produktionsstätten. Diese rhetorische Eskalation folgt auf Anschuldigungen aus Berlin bezüglich eines Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig. Er stieß auch Drohungen gegen westliche Führer aus, die mit dem Zug nach Kiew reisen.
Eskalation der Rhetorik gegen Deutschland
Dmitri Medwedew fungiert als stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates. Laut der Kyiv Post erklärte er, dass deutsche Fabriken, die Ausrüstung für die Ukraine produzieren, eine sofortige Reaktion verdienen. Er deutete auch an, dass Orte in Berlin zu Zielen für Angriffe werden könnten.
Der Beamte legte seine Haltung in den sozialen Medien dar. Er schrieb auf Telegram: „Sie verdienen einen direkten Schlag auf alle Produktionsstätten für deutsche Militärausrüstung für die Banderiten-Clique.“ Wie von der Kyiv Post angemerkt, fügte er hinzu, dass auch andere Orte in Berlin ins Visier genommen werden könnten.
Diese Äußerungen folgen auf Vorwürfe über eine versuchte Sabotageoperation am 4. August. Laut der Kyiv Post wurde eine Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs am Flughafen Leipzig entdeckt. Medwedew weitete seine Drohungen auch auf Beamte aus, die mit dem Zug nach Kiew reisen.
Reaktion auf russische Sabotage
Die deutsche Regierung beschuldigte Russland, den Angriff organisiert zu haben, und kündigte Gegenmaßnahmen an. Laut der Kyiv Post bestätigte Außenminister Johann Wadephul Pläne, das russische Konsulat in Bonn zu schließen. Berlin wird in diesem Monat auch ein Abkommen kündigen, das das Kulturzentrum Russisches Haus betrifft.
Die Behörden planen, strengere Einreisekontrollen für russische Staatsangehörige einzuführen. Wie von der Kyiv Post hervorgehoben, wird Deutschland auf zusätzliche EU-Sanktionen gegen russische Personen drängen. Das Außenministerium lud auch den russischen Botschafter vor, um diese Bedenken anzusprechen.
Die Regierung zielt darauf ab, den Druck auf die Schattenflotte zu erhöhen, die Moskau zur Umgehung von Sanktionen nutzt. Laut der Kyiv Post kündigte NATO-Generalsekretär Mark Rutte an, dass das Bündnis seine Fähigkeit zur Abschreckung von Bedrohungen stärken werde. Die Europäische Union drückte angesichts dieser Verschlechterung der Beziehungen ihre Solidarität mit Berlin aus.
Bewertung der Sicherheitsbedrohungen
Der Drohnenvorfall löste innerhalb des Sicherheitsapparats Alarm aus. Wie von der Kyiv Post berichtet, dient der Flughafen in Leipzig als Logistikzentrum für die NATO-Verbündeten. Er fungiert auch als operative Basis für Frachtflugzeuge, die vom ukrainischen Militär eingesetzt werden.
Die Polizei nutzte einen Roboter, um den an der Drohne befestigten Sprengsatz zu entschärfen. Laut der Kyiv Post fanden die Behörden Wochen später eine weitere Drohne mit Sprengstoffspuren in der Nähe des Flughafens. Das Militär verzeichnete wiederholt Drohnenaktivitäten rund um die Infrastruktur im ganzen Land.
Deutsche Führer betrachten diese Vorfälle als Teil einer Spionage- und Sabotagekampagne. Wie von der Kyiv Post angemerkt, warnte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass sich Deutschland im Fadenkreuz hybrider Angreifer befinde. Unterdessen behauptete Präsident Wladimir Putin, Berlin nutze diese Drohungen, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.