Seine Beraterin schüttelte langsam den Kopf und formte sichtbar das Wort „Nein“ als Reaktion auf seine Forderung nach dem Bargeld.
Wenn Politiker zu offiziellen Zeremonien zusammenkommen, halten sich die Reden normalerweise an ein strenges Skript.
Doch spontane Bemerkungen können selbst die förmlichsten Veranstaltungen vor laufenden Kameras leicht entgleisen lassen.
Eine kürzliche Gesetzesunterzeichnung entwickelte sich schnell zu einem ganz anderen Gespräch.
Unterstützung für Militärfamilien
Präsident Donald Trump veranstaltete am Montag eine Veranstaltung im Oval Office, um ein brandneues Beratergremium einzurichten. Die Durchführungsverordnung schuf offiziell die President’s Military Spouse Commission.
Die Gruppe zielt darauf ab, die Unterstützung für Militärfamilien zu verbessern. Jennifer Rauchet wird den Vorsitz der Kommission übernehmen, während Desiree Thompson Sayle als Geschäftsführerin fungieren wird.
Sayle war zuvor während seiner ersten Amtszeit als präsidiale Beraterin tätig. Nachdem sie einige Bemerkungen zu ihrer neuen Mission gemacht hatte, beschloss der Präsident, eine Geschichte über ihre gemeinsame Arbeitsgeschichte zu erzählen.
Millionen an Kleinbeträgen
Laut einem Bericht von Huffpost schilderte der Präsident, wie Sayle früher mit Gegenständen umging, die von der Öffentlichkeit eingeschickt wurden. Unterstützer senden häufig Pakete an das Weiße Haus.
„Wir haben Desiree, die schon lange bei uns ist“, sagte Trump zu den Anwesenden. Er bemerkte, dass die Leute regelmäßig Geschenke und Bargeld einsenden.
„Tatsächlich beläuft es sich auf Millionen von Dollar an Kleinbeträgen“, erklärte der Präsident. Er erinnerte sich dann daran, sein Personal gefragt zu haben, was letztendlich mit all diesen öffentlichen Spenden geschieht.
Die Forderung nach dem Bargeld
Trump zitierte sein Team mit den Worten, sie würden das Geld entweder zurückschicken oder für wohltätige Zwecke verwenden. Diese Antwort gefiel ihm anscheinend nicht.
„Es sind buchstäblich Millionen. Sie schicken es mir! Ich sollte es bekommen können!“, verkündete Trump der Menge.
Die Anwesenden im Raum lachten über den Kommentar. Die Geschäftsführerin, die direkt hinter dem Präsidenten stand, zeigte jedoch eine ganz andere körperliche Reaktion auf seine Behauptung.
Eine stille Ablehnung
Sayle schüttelte langsam den Kopf und formte sichtbar das Wort „Nein“ als Reaktion auf seine Forderung nach dem Bargeld. Trump bemerkte ihre strikte Weigerung schnell und wies darauf hin.
Die Hände in die Luft werfend, beschwerte er sich beim Publikum. „Sie will es mir nicht geben. Ich sollte Anspruch darauf haben“, sagte Trump.
Er stellte schließlich klar, dass er nur gescherzt hatte, als er sich berechtigt fühlte, die öffentlichen Geschenke zu erhalten. Um den Austausch abzuschließen, überredete er seine ehemalige Beraterin, zuzustimmen, dass er besser sei als Joe Biden.
Quellen: HuffPost