Trump gegen das Gericht: Kampf um ein mysteriöses 48-Millionen-Dollar-Darlehen

Olivia Rosenberg

24 Wochen vor

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30/01/2024
Welt
Foto: lev radin / Shutterstock.com
Foto: lev radin / Shutterstock.com
Finanzielle Bombe geplatzt.

Nachdem ein Gerichtsaufseher möglichen Steuerbetrug im Trump-Unternehmen aufgedeckt hat, reagierten die Trumps mit heftiger Kritik. 

In einer Gerichtseinreichung griffen sie Richterin Barbara S. Jones an, indem sie vehement bestritten, über ein fehlendes Darlehen in Höhe von 48 Millionen Dollar gelogen zu haben.

Die Trumps beschwerten sich auch über die 2,6 Millionen Dollar, die sie Jones für ihre Arbeit zahlen mussten, und wiesen ihre Erkenntnisse pauschal zurück.

Die Gegenreaktion folgte auf die Enthüllung von Jones, dass Trump möglicherweise jahrelang über ein angebliches persönliches Darlehen gelogen hatte, was ihm erlaubt haben könnte, Steuern auf fast 50 Millionen Dollar Einkommen zu umgehen. 

Die Trumps behaupteten, das Darlehen habe existiert, und präsentierten ein internes Memorandum, das jedoch keine klaren Beweise lieferte.

Die Trumps rekrutierten auch ihren eigenen Wirtschaftsprüfer, um ihre Behauptung zu stützen, dass Jones falsch liege. 

Dieser Schritt könnte jedoch an Glaubwürdigkeit mangeln, da der Wirtschaftsprüfer bereits in einem kürzlichen Bankbetrugsprozess an Glaubwürdigkeit verloren hatte.

Die Trumps versuchen nun, Jones' fast einjährige Untersuchung als kostspielige und ergebnislose Jagd nach geringfügigen Fehlern darzustellen, berichtet The Daily Beast.