Um Haaresbreite in den Müll gelandet: Nun für mehr als 98.000 Euro verkauft

Geschrieben von Rikki Jürgensen

24 Wochen vor

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07/12/2023
Foto: Privat
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Nun für mehr als 98.000 Euro verkauft.

In einer verblüffenden Wendung der Ereignisse wäre ein 19. Jahrhundert-Bogen, hergestellt vom renommierten französischen Bogenbauer Jean-Pierre Marie Persois, beinahe im Müll gelandet, wie France3 berichtet.

Entdeckt wurde das exquisite Kunstwerk in einem Haus nahe Sées als Teil einer Erbschaft. Zusammen mit seiner Violine wurde es von den Erben zunächst übersehen und fast weggeworfen.

Eine großartige Entscheidung

Ein Familienmitglied schlug jedoch vor, es in ein Auktionshaus zu bringen, um den Wert festzustellen.

"Der Bogen fiel mir sofort ins Auge. Er war prachtvoll, aber ich hatte Zweifel an seinem Wert, also beschloss ich, einen Pariser Experten hinzuzuziehen", sagt das Familienmitglied.

Bei einer Auktion im Palais d'Argentré in Sées, Orne, erzielte dieses historische Stück aus dem Jahr 1825 erstaunliche 98.000 Euro.

"Ich habe noch nie einen Bogen zu diesem Preis verkauft. Es zeigt, dass Orne ein echtes Schatzhaus ist", so Maître Biget.

Der Auktionator Maître Biget vom Hôtel des ventes d'Alençon erkannte seine Seltenheit, insbesondere sein Holz aus Pernambuco und den Silber-Ebenholz-Frosch.

Die Reise des Stücks vom Beinahe-Entsorgen bis zum Erzielen eines bemerkenswerten Summe auf der Auktion unterstreicht seinen außergewöhnlichen Wert und historische Bedeutung.