Unerwarteter Durchbruch: Ukraine zwingt Russland am Dnipro in die Knie

Geschrieben von Olivia Rosenberg

29 Wochen vor

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20/11/2023
Welt
Foto: Shutterstock
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Das Blatt wendet sich: Chersons mutiger Kampf verändert Kriegsverlauf.

In einer dramatischen Entwicklung an der Front im Ukraine-Krieg wird von intensiven Kämpfen und strategischen Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte berichtet. Die Front, die sich über etwa 1000 Kilometer im Osten und Süden der Ukraine erstreckt, ist Schauplatz zahlreicher Gefechte. 

Besonders bemerkenswert sind die jüngsten Erfolge der ukrainischen Armee am linken Ufer des Flusses Dnipro in der Region Cherson.Die ukrainischen Streitkräfte haben es geschafft, die russischen Truppen in dieser Region zurückzudrängen, was auf eine signifikante Veränderung der militärischen Dynamik hindeutet. 

Die Stadt Cherson, die kurz nach dem russischen Einmarsch größtenteils besetzt worden war, ist nun teilweise befreit, so berichtet die Frankfurter Rundschau.

Die ukrainische Armee hat die Russen am linken Dnipro-Ufer bereits drei bis acht Kilometer vom Fluss weggedrängt. Diese Entwicklung könnte einen Wendepunkt im Konflikt darstellen und zeigt die Entschlossenheit und Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, strategisch wichtige Gebiete zurückzugewinnen.Die Situation in der Ukraine bleibt jedoch angespannt und komplex. 

Die Kämpfe im Osten und Süden des Landes sind weiterhin intensiv, und die Verluste auf beiden Seiten sind beträchtlich. Die ukrainische Armee hat fast 1200 russische Soldaten in den Gefechten entweder getötet oder verletzt. Diese Zahlen verdeutlichen die Brutalität und die menschlichen Kosten des Konflikts.

Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen genau, und die Unterstützung für die Ukraine bleibt stark. Der Besuch des US-Verteidigungsministers Lloyd Austin in Kiew unterstreicht das anhaltende Engagement der USA für die Ukraine. 

Währenddessen bereitet sich der russische Präsident Wladimir Putin auf seine Teilnahme am virtuellen G20-Gipfel vor, was möglicherweise neue diplomatische Dynamiken in den Konflikt bringen könnte.