Das Rätsel vertieft sich, wenn man seine letzten bekannten Bewegungen betrachtet.
Wenn jemand sein alltägliches Leben hinter sich lässt, bleiben stets unbeantwortete Fragen zurück.
Dieses Rätsel wird noch größer, wenn die vermisste Person Zugang zu streng geheimen Regierungsakten hat.
Nun werfen neu veröffentlichte Polizeiberichte ein neues Licht auf ein beunruhigendes Verschwinden.
**Ausweg gesucht**
Der pensionierte Luftwaffengeneralmajor William Neil McCasland verschwand am 27. Februar spurlos. Die Autorin Sara Bondink nutzte kürzlich Anfragen nach öffentlichen Aufzeichnungen, um verborgene Details über die Tage vor seinem plötzlichen Verschwinden aufzudecken.
Die Akten zeigen ein Interview vom 3. März zwischen der örtlichen Polizei und seiner Ehefrau, Susan Wilkerson.
Sie berichtete den Behörden, ihr Ehemann habe verzweifelt versucht, von mehreren hochrangigen Beraterrollen im Zusammenhang mit nationalen Verteidigungsgeheimnissen zurückzutreten.
McCasland war mit wichtigen Militärgruppen wie den Sandia National Laboratories verbunden. Seine Ehefrau behauptete, er habe aus Angst vor einem schweren geistigen Verfall kündigen wollen.
**Eine schwere Last**
Nur wenige Tage vor seinem Verschwinden flog der 68-Jährige nach Washington D.C., um von seiner Position bei Riverside Research zurückzutreten. Die gemeinnützige Organisation wickelt umfangreiche Technologieverträge für das Pentagon und die Geheimdienste ab.
Laut der Daily Mail vermerkte die Polizei seine genaue Begründung in ihren offiziellen Akten.
Die Behörden schrieben in ihrem Bericht: „Nach seiner Rückkehr nach New Mexico sagte Neil zu Susan, dass er aus dem Vorstand von Riverside Research zurückgetreten sei, weil er mental dem Gespräch nicht mehr folgen konnte.“
Kurz nach dieser Reise verließ er sein Zuhause. Er ließ sein Telefon und seine Brille zurück und nahm nichts als eine Pistole mit. Als sie den Notruf wählte, sagte Wilkerson den 911-Mitarbeitern, es scheine, als versuche er, „nicht gefunden zu werden“.
**Die letzten Stunden**
Das Rätsel vertieft sich, wenn man seine letzten bekannten Bewegungen betrachtet. Eine unbekannte Frau rief die Polizei an, um ein seltsames Abendessen zu melden, an dem sie mit dem erfahrenen Offizier in der Nacht vor seinem Verschwinden teilgenommen hatte.
Die Zeugin behauptete, er habe sich sehr seltsam verhalten. Sie sagte der Polizei, laut dem Law&Crime Network: „[McCasland] war irgendwie abwesend und still, und Sie wissen ja, dass so etwas bei Menschen vorkommt.“
Dieser Fall hat nationale Aufmerksamkeit erregt, da der Veteran angeblich Verbindungen zu geheimen Weltraumprogrammen hatte.
Der UFO-Whistleblower David Grusch nannte McCasland kürzlich als zentrale Figur in klassifizierten Operationen, die nicht-menschliche Flugobjekte betreffen.
Das FBI untersucht derzeit seinen Fall zusammen mit mehreren anderen ungewöhnlichen Verschwinden von Atom- und Weltraumwissenschaftlern in New Mexico.
Quellen: Daily Mail, Law&Crime Network