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Weißes Haus bestätigt: Trump plant wöchentliche Wahlkampfreisen vor den Zwischenwahlen

Weißes Haus bestätigt: Trump plant wöchentliche Wahlkampfreisen vor den Zwischenwahlen
Joshua Sukoff/shutterstock.com

Donald Trump bereitet sich darauf vor, seine Wahlkampfbotschaft direkt zu den Wählern zu bringen, während sich die Vereinigten Staaten den entscheidenden Zwischenwahlen nähern.

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Das Weiße Haus teilte mit, dass der Präsident mit einem regelmäßigen Reiseplan quer durch das Land beginnen wird.

Der Schritt signalisiert einen frühen und intensiven Versuch, die republikanische Unterstützung zu mobilisieren, bevor die Amerikaner im November erneut an die Wahlurnen gehen.

Wahlkampf auf Reisen

Das Weiße Haus gab am Mittwoch bekannt, dass Präsident Trump im Vorfeld der Zwischenwahlen am 3. November wöchentliche Wahlkampfreisen innerhalb der Vereinigten Staaten aufnehmen wird.

Der Plan wurde von US-Vertretern bestätigt und von den Nachrichtenagenturen EFE und Agerpres gemeldet.

Trumps erste Reise ist für die kommende Woche geplant und führt ihn nach Iowa.

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Der Bundesstaat hat eine symbolische Bedeutung in der US-Politik, da dort alle vier Jahre die ersten Vorwahlen zur Präsidentschaft stattfinden.

Die Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, sagte, Trumps Rede in Iowa werde sich auf Wirtschafts- und Energiepolitik konzentrieren, Bereiche, die die Regierung als zentral für ihre innenpolitische Agenda betrachtet.

Regierung verstärkt Einsatz

Wiles erklärte Journalisten zudem, dass Trumps Reiseplan während des gesamten Wahlkampfzeitraums aufrechterhalten werde.

Parallel zu den Auftritten des Präsidenten sollen auch hochrangige Mitglieder seiner Regierung ihre politische Aktivität im ganzen Land verstärken.

Das Weiße Haus hatte diesen Kurs bereits im Dezember angedeutet, als Wiles sagte, Trump wolle eine aktive Rolle im Wahlkampf zu den Zwischenwahlen übernehmen.

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Sie fügte hinzu, dass der Präsident vor der Abstimmung einen großen republikanischen Parteitag organisieren wolle, nach dem Vorbild der Veranstaltung zu seiner Präsidentschaftsnominierung.

Wahl mit hoher Bedeutung

Am 3. November stimmen die Amerikaner über die Neubesetzung aller Sitze im Repräsentantenhaus und eines Drittels der Sitze im Senat ab.

Zudem finden Wahlen für 36 Gouverneursposten sowie zahlreiche lokale Ämter statt.

Für Trump wird das Ergebnis die zweite Hälfte seiner Amtszeit prägen. Die Republikaner verfügen derzeit nur über eine knappe Mehrheit im Kongress, wodurch die Kontrolle über die Legislative auf dem Spiel steht.

Gleichzeitig verschärfen die Demokraten ihre Kritik an der Regierung. Sie argumentieren, dass sich der Lebensstandard verschlechtert habe, und verweisen auf steigende Wohn- und Gesundheitskosten.

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Auch einige von Trumps eigenen Anhängern haben ihren Unmut geäußert und werfen dem Präsidenten vor, sich zu stark auf die Außenpolitik zu konzentrieren, während innenpolitische Probleme ungelöst bleiben.

Quellen: EFE, Agerpres, White-House-Briefings, Hotnews