Wetterprognose: Erster Schneefall des Winters 2023 im Anmarsch

Geschrieben von Jasper Bergmann

Foto: Dagens.de
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Erster Schneefall des Winters 2023 im Anmarsch.

Mit dem Novemberanfang kommt der erste Schneefall des Winters 2023 auf uns zu, trotz der gerade milden Temperaturen von 20 Grad am Alpenrand.

Der Süden Deutschlands genießt derzeit sonniges Herbstwetter, während der Rest des Landes sich auf stürmische atlantische Tiefs einstellen muss. Die Wettermodelle prognostizieren für den kommenden Freitag einen Temperatursturz, besonders in Garmisch, wo der erste Schnee der Saison fallen und kurzzeitig liegen bleiben könnte.

Das berichtet Wetter.de.

Nach einem regnerischen Dienstag wird das Wetter im Süden schnell wieder freundlicher, im Norden und Westen dagegen sind weitere Regenschauer zu erwarten.

Erst in der Nacht auf Freitag wird im Süden und Osten erneut kräftiger Regen erwartet, wobei die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1300 Meter sinkt. Die deutschen und schweizerischen Wettermodelle sehen sogar in noch niedrigeren Lagen den ersten Schnee voraus. Am Alpenrand könnte am Freitagmorgen zwischen 800 und 1000 Metern eine weiße Überraschung möglich sein.

Durch die Abkühlung durch den Niederschlag könnten die Temperaturen in diesen Lagen vorübergehend schneetauglich werden.

Trotz der prognostizierten Tiefsttemperaturen von 2 Grad in Oberstdorf, 2 in Garmisch-Partenkirchen und 1 Grad in Mittenwald würde der Schnee auf dem Boden schnell schmelzen. Doch wenn viel Schnee in kurzer Zeit fällt, könnte es für einen ersten Wintereindruck ausreichen. Die höheren Tallagen der österreichischen Bundesländer Tirol und Salzburg dürften noch etwas kälter werden und ebenfalls „einen auf die Mütze bekommen“.

Leider wird der Schnee nicht lange liegen bleiben, da die Temperaturen tagsüber schnell wieder auf 7 bis 14 Grad steigen.

Das ist zwar kühler als zuletzt, aber immer noch viel zu warm für Schnee. Trotzdem sollten diejenigen im Süden, die noch keine Winterreifen montiert haben, dies schnell nachholen, um auf die kommenden Wetterveränderungen vorbereitet zu sein.

Die weiße Überraschung lässt noch einige Fragen offen. Bei den Berechnungen anderer Modelle reicht die Abkühlung im Süden nicht für Schnee aus, was die Vorhersage unsicher macht. Es bleibt spannend, wie sich das Wetter in den kommenden Tagen entwickeln wird​.