In den 1930er Jahren testete Adolf Hitler Schritt für Schritt die Grenzen der internationalen Ordnung.
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Er stellte Grenzen infrage, missachtete diplomatische Normen und ging davon aus, dass rivalisierende Mächte zögern würden, statt ihm direkt entgegenzutreten.
Diese frühen Schritte führten zunächst nicht zu Krieg, sondern zu Unglauben, Beschwichtigung und Verzögerung. Erst später wurden sie als Warnzeichen eines weitaus größeren Bruchs erkannt.
Fast ein Jahrhundert später sehen einige Beobachter erneut Parallelen, während die Spannungen um Grönland und die Zukunft der westlichen Bündnisse zunehmen.
Historischer Vergleich
Dieser Vergleich wird nun ausdrücklich von Cristian Presură gezogen, einem Physiker und Forscher mit Sitz in den Niederlanden.
In einem Facebook-Beitrag, über den später die rumänische Nachrichtenseite Ziare.com berichtete, argumentierte Presură, dass die Aussagen und Handlungen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland einen gefährlichen Wendepunkt markieren.
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Presură sagte laut Ziare.com, Trumps Vorstoß in Richtung Grönland erinnere an Hitlers Einmarsch in Polen, der den Krieg auslöste.
Er verwies zudem auf Hitlers Vertrauen in Außenminister Joachim von Ribbentrop und argumentierte, Hitler habe geglaubt, Frankreich und Großbritannien würden nicht reagieren, sei jedoch überrascht worden, als der Krieg erklärt wurde.
„Und jetzt?“, schrieb Presură.
Grenzen der Macht
Presură argumentierte, dass die heutige geopolitische Landschaft offenes imperialistisches Verhalten nicht mehr dulde, etwa den Kauf von Territorien oder deren Aneignung durch Androhung von Gewalt.
Er schrieb, frühere US-Präsidenten hätten Interventionen in der Regel in eine demokratische Sprache gekleidet, um sie international zu rechtfertigen.
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„With Trump it will be the same. We no longer live in a period of imperialism that justifies buying territories with money and threatening force, or kidnapping a leader just for his country’s oil, forgetting about his citizens. American leaders before Trump had to, at least in the eyes of the world, justify their interventions with the fight for democratic values, with the „liberation“ of peoples, and so on. And Americans themselves no longer live in the period of the Wild West, in which various forms of internal police could afford brutal interventions without political consequences.“ schrieb Presură in seinem Beitrag und fügte hinzu:
„The values of humanity are, fortunately, different, And Trump will be charged right in America for his bullying attitude. I predict that he will not finish his term on time,“ schrieb er.
Quellen: Ziare.com