Wolf bricht aus und richtet Blutbad unter Flamingos im dänischen Zoo an

Geschrieben von Peter Zeifert

36 Wochen vor

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04/10/2023
Welt
Foto: Wikipedia Commons
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Wolf bricht aus und richtet Blutbad unter Flamingos im dänischen Zoo an.

In einem erschütternden Zwischenfall ist es letzte Woche einem arktischen Wolf gelungen, aus seinem Gehege im Ree Park Safari in Ebeltoft, Dänemark, auszubrechen. Die Folge war der Tod von 31 Flamingos, zwei Störchen und einem Kronenkranich. Der Wolf wurde unmittelbar danach vor Ort eingeschläfert.

Eine Nacht voller Grauen

In der Nacht gelang es dem Wolf, sich einen Weg unter dem Zaun seines Geheges hindurch zu graben und auszubrechen. Kaum frei, setzten seine Jagdinstinkte ein, und er startete eine regelrechte Tötungsorgie unter den Vögeln des Parks.

Jesper Stagegaard, der Geschäftsführer des Safariparks, betonte, dass der Wolf nicht aus Hunger, sondern lediglich aus instinktivem Jagdtrieb gehandelt hat.

Trotz des entstandenen Chaos war zu keinem Zeitpunkt ein Menschenleben in Gefahr.

Der Park verfügt über ein Alarmsystem, das sofort ausgelöst wurde und die Sicherheit der Gäste gewährleistete.

Einige davon übernachteten sogar im Safaripark. "Wir haben alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit unserer Gäste zu garantieren", erklärte Stagegaard.

Dieser Vorfall wirft ernsthafte Fragen zur Effektivität der Sicherheitsvorkehrungen im Park auf. Die Tatsache, dass der Wolf sich unter dem Gehege durchgraben konnte, stellt ein potentielles Risiko für andere Tiere und möglicherweise auch für Menschen dar. Aktuell werden die Sicherheitsprotokolle des Ree Park Safari einer gründlichen Überprüfung unterzogen.

Der erschütternde Vorfall hat bei Tierfreunden für Bestürzung gesorgt und die Diskussion um die Sicherheitsstandards in Zoos und Safariparks neu entfacht.

Derzeit überarbeitet der Park seine Sicherheitsrichtlinien, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.