Zeit für Wandel: Mutter entscheidet sich gegen patriarchalische Namensgebung

Geschrieben von Olivia Rosenberg

22 Wochen vor

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20/12/2023
Foto: Shutterstock
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Mutter wählt Nachnamen für Kinder.

In einem bemerkenswerten Schritt hat Debbie Stowe, eine britische Schriftstellerin, die in Bukarest, Rumänien, lebt, entschieden, ihren beiden Söhnen Alexander und Oliver ihren eigenen englischen Nachnamen zu geben. 

Diese Entscheidung, die von ihrem rumänischen Partner Vasile unterstützt wurde, basiert auf verschiedenen persönlichen und politischen Gründen. 

Debbie erklärt, dass ihr Partner einen schwer auszusprechenden ungarischen Nachnamen hat, mit dem er sich nicht stark verbunden fühlt und der ihm oft Schwierigkeiten bereitet hat. 

Außerdem sieht sie praktische Vorteile darin, ihren Kindern einen "anglo" Namen zu geben, da sie oft zwischen dem Vereinigten Königreich und Rumänien reist.

Laut Metro betont Debbie, dass es im 21. Jahrhundert an der Zeit ist, die Tradition, dass Kinder automatisch den Nachnamen des Vaters erhalten, zu hinterfragen. 

Sie argumentiert, dass Frauen, die die Hauptarbeit bei der Geburt der Kinder leisten, das Recht haben sollten, ihren Nachwuchs zu benennen. Debbie sieht in der Namensgebung eine Form der Gleichberechtigung und lehnt die patriarchalische Tradition ab. 

Ihr Partner war mit der Entscheidung einverstanden und ihre Kinder tragen seinen Vornamen als ihren zweiten Namen, sodass er in ihren Namen vertreten ist.