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Teenager-Golfer enthüllt Trumps peinlichen Ausraster: „Er hat mir nicht einmal gratuliert“

trump golf
首相官邸ホームページ, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Der Präsident steckte die Niederlage nicht gut weg.

Golf stellt den Charakter eines Menschen unter Druck auf die Probe. Wenn die Einsätze hoch sind, bröckelt die höfliche Fassade oft. Genau das geschah, als ein berühmter Milliardär gegen einen Teenager antrat.

Ein beeindruckendes Comeback

Donald Trump prahlt gerne mit seinen Golffähigkeiten. Kürzlich feierte er einen weiteren Sieg bei einer Clubmeisterschaft in Bedminster und erhöhte damit seine angebliche Gesamtanzahl auf über 40 Titel.

Doch eine Episode aus seiner Vergangenheit erzählt eine andere Geschichte. The Irish Star berichtet, dass der ehemalige Präsident bereits 2007 eine demütigende Niederlage erlitten habe.

Es ereignete sich während eines Turniers in seinem Westchester Club. Trump trat gegen Adam Levin an, der damals erst 15 Jahre alt war.

Strafen und Stolz

Der ältere Mann erarbeitete sich früh im Match einen deutlichen Vorsprung. Er führte mit vier Löchern, wobei nur noch fünf zu spielen waren.

Trump setzte sogar zwei strenge Regeln gegen den Teenager durch. Er verhängte Strafen gegen Levin, weil dieser das Gras berührt und eine winzige Markierung auf dem Grün ausgebessert hatte.

Voller Selbstvertrauen wandte sich Trump an die kleine Zuschauermenge, die ihnen beim Spielen zusah. Levin behauptete, sein älterer Gegner habe geprahlt: „Der Junge hat sich gut geschlagen, nicht wahr?“

Diese selbstgefällige Bemerkung änderte das Spiel komplett. Levin kämpfte sich zurück, um das Match auszugleichen, und gewann schließlich das Ganze am zweiten Playoff-Loch.

Kalter Händedruck

Der Milliardär steckte die Niederlage nicht gut weg. Der Teenager erinnerte sich an ein angespanntes und unbeholfenes Ende ihres langen Tages auf dem Golfplatz.

„Er sagte nicht einmal ‚Glückwunsch‘ oder ‚Gutes Match‘“, erinnerte sich Levin laut The Irish Star. „Er sah mir nicht in die Augen. Er schüttelte mir nur die Hand und ging davon.“

Sie hatten sechs Stunden zusammen auf dem Rasen verbracht. Es gab genügend Zeit für ein Gespräch, aber Levin sagte, der Immobilienmogul habe sich nur um sich selbst gekümmert.

„Aber alles, was er je sagte, war: ‚Ist dieser Platz nicht fantastisch?‘ und ‚Sind diese Einrichtungen nicht die besten?‘“, erklärte Levin.

Jahrzehnte des Zweifels

Dieses kleinliche Verhalten deckt sich mit langjährigen Gerüchten über den Politiker. Der Sportjournalist Rick Reilly untersuchte seine umfassende Geschichte von Betrugsvorwürfen für The Guardian.

Reilly kam zu dem Schluss, dass der berühmte Golfer die Regeln ständig beuge. „Wenn es ums Betrügen geht, ist er eine 11 auf einer Skala von eins bis zehn“, schrieb der Journalist.

Trump weist diese Anschuldigungen komplett zurück. Er behauptet, seine Kritiker würden einfach lügen.

„Ich dachte immer, er sei ein furchtbarer Schriftsteller“, sagte Trump über Reilly. „Ich habe ihn absolut fertiggemacht, und er schrieb sehr ungenau. Ich würde sagen, er ist ein sehr unehrlicher Schriftsteller.“

Quellen: The Irish Star, The Guardian