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Diese Gewohnheiten bereuen viele im Alter

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Was Menschen über 80 Jahre am meisten bereuen – und was Jüngere daraus lernen können.

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Mit zunehmendem Alter wächst nicht nur die Lebenserfahrung, sondern auch der Blick zurück.

Menschen, die über 80 Jahre alt sind, haben unzählige Entscheidungen getroffen – manche davon würden sie heute anders fällen.

Eine Auswertung von Befragungen älterer Menschen zeigt, dass sich ihre größten Reuegefühle weniger um konkrete Fehler drehen, sondern um innere Haltungen.

Reuepunkt 1: Zu viel Rücksicht auf die Meinung anderer

Viele ältere Menschen geben an, dass sie rückblickend zu viel Energie darauf verwendet haben, darüber nachzudenken, wie sie von anderen wahrgenommen werden.

Sie berichten, dass sie Entscheidungen aus Angst vor Kritik oder Ablehnung aufgeschoben oder ganz vermieden haben.

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Mit der zeitlichen Distanz wird deutlich: Die meisten Menschen sind stärker mit sich selbst beschäftigt, als man im Alltag glaubt. Die Sorge um fremde Erwartungen habe sie eher eingeschränkt als geschützt.

Reuepunkt 2: Dauerhaftes Grübeln über die Zukunft

Ein weiterer häufiger Punkt ist das ständige Nachdenken über mögliche negative Entwicklungen.

Viele der Befragten sagen, sie hätten sich oft vor Situationen gefürchtet, die letztlich nie eingetreten sind.

Statt im Moment zu leben, hätten sie ihre Zeit mit Sorgen verbracht. Im Rückblick empfinden sie diese innere Unruhe als unnötige Belastung.

Wissenschaftliche Einordnung

Auch der Soziologe Karl Pillemer von der Cornell University kam in eigenen Befragungen zu ähnlichen Ergebnissen.

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Entgegen seiner Erwartungen nannten ältere Menschen keine spektakulären Fehlentscheidungen, sondern vor allem übermäßige Sorgen als zentrales Lebensbedauern.

Was Jüngere daraus mitnehmen können

Die Erfahrungen der älteren Generation deuten darauf hin, dass Sorgen selten vor realen Problemen schützen.

Wer lernt, zwischen beeinflussbaren und unveränderbaren Dingen zu unterscheiden, kann bewusster handeln und gelassener leben.

Quelle: HuffPost, Bunte

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