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Rapperin Nicki Minaj: Von Trump-Kritikerin zu Fan

Nicki Minaj with Donald Trump
Daniel Torok, Public domain, via Wikimedia Commons

Trump bekommt prominente Unterstützung.

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Nicki Minaj zählt zu den einflussreichsten Stimmen der globalen Popkultur. Wenn sich eine Künstlerin mit dieser Reichweite offen politisch positioniert, bleibt das nicht ohne Folgen. Genau das ist nun geschehen.

Ihr jüngstes Auftreten an der Seite von Donald Trump wirft Fragen auf – weniger nach einem einzelnen Moment als nach seiner Wirkung und Bedeutung.

Wirkung und Debatte

Die Unterstützung Minajs für Trump löste vor allem online heftige Diskussionen aus, wie BBC und ZDFheute berichten. Viele Fans zeigten sich irritiert, andere verteidigten ihr Recht auf eine eigene politische Haltung.

In den USA, wo Prominente seit Jahren eine wichtige Rolle in politischen Debatten spielen, wird Minajs Auftritt als Signal gelesen.

Die Kontroverse fällt zudem in eine Phase angespannter innenpolitischer Debatten über Migration und staatliche Gewalt.

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Bühne in Washington

Der „Trump Accounts Summit“ in Washington am Mittwoch bildete den Rahmen für einen gemeinsamen Bühnenauftritt von Donald Trump und Nicki Minaj. Der Präsident holte die Rapperin auf die Bühne, beide hielten sich an den Händen, wie BBC berichtet.

Minaj erklärte, sie sei „wahrscheinlich der größte Fan des Präsidenten, und das wird sich nicht ändern“. Kritik berühre sie nicht, sondern motiviere sie vielmehr, ihn noch stärker zu unterstützen, sagte sie weiter.

Fotos des gemeinsamen Auftritts von Trump und Minaj kursierten nach der Veranstaltung in sozialen Netzwerken.

Symbol Gold Card

Zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugte Minaj mit der Präsentation ihrer „Trump Gold Card“.

Auf X schrieb sie laut BBC, sie sei gerade dabei, die Unterlagen für die Staatsbürgerschaft fertigzustellen „auf Anweisung meines wunderbaren, gnädigen, charmanten Präsidenten“ und betonte, die Karte habe sie „kostenlos“ erhalten.

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Das Programm richtet sich an wohlhabende Ausländer, die gegen eine Million US-Dollar (rund 837.000 Euro) ein Aufenthaltsrecht erhalten. Nach Angaben der US-Regierung wolle man damit gezielt qualifizierte Arbeitskräfte anwerben, wie ZDFheute berichtet.

Kritiker sehen darin laut BBC einen Widerspruch zu Trumps harter Linie gegenüber irregulärer Migration.

Brüche und Wandel

Besonders auffällig ist Minajs Positionswechsel vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte. Die in Trinidad und Tobago geborene Künstlerin kam als Kind ohne legalen Status in die USA.

Noch 2018 kritisierte sie Trumps Politik scharf. Wie BBC berichtet, schrieb sie in einem Facebook-Post: „Ich kann mir den Horror nicht vorstellen, an einem fremden Ort zu sein und im Alter von fünf Jahren von den Eltern getrennt zu werden“.

Laut ZDFheute äußerte sich Minaj zunächst kritisch zu Trumps Politik, positionierte sich während der Corona-Pandemie gegen Impfungen und zeigte ab Ende 2025 offen Unterstützung für den Präsidenten.

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Quellen: BBC, ZDFheute