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Studie warnt vor bestimmten Schlafgewohnheiten

Sleep, sleeping
Lysenko Andrii / Shutterstock.com

Schlaf ist ein zentraler Faktor für die körperliche und geistige Regeneration.

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Doch aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass nicht allein die Schlafdauer entscheidend ist.

Auch das individuelle Schlafmuster kann langfristig mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein.

Untersuchung aus den USA

Eine Studie des Penn State College in Pennsylvania analysierte die Schlafgewohnheiten von mehr als 3.600 Erwachsenen.

Ziel der Untersuchung war es, typische Schlafmuster zu identifizieren und deren Zusammenhang mit späteren Erkrankungen zu untersuchen.

Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Psychosomatic Medicine veröffentlicht.

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Auf Basis von Schlafdauer, Schlafqualität und Tagesmüdigkeit teilten die Forschenden die Teilnehmenden in vier Gruppen ein.

Diese unterschieden sich deutlich in ihren Gewohnheiten und gesundheitlichen Folgen.

Vier Schlaftypen im Überblick

Zu den untersuchten Gruppen zählten Menschen mit regelmäßig gutem und erholsamem Schlaf.

Eine weitere Gruppe bestand aus Personen, die unter der Woche zu wenig schlafen und versuchen, dieses Defizit am Wochenende auszugleichen.

Besonders auffällig war eine dritte Gruppe mit chronischen Schlafproblemen.

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Diese Personen litten unter Einschlafschwierigkeiten, häufigem nächtlichem Erwachen oder sehr kurzen Schlafphasen.

Zusätzlich gab es Teilnehmende, die nachts ausreichend schliefen, aber tagsüber regelmäßig Nickerchen hielten.

Erhöhte Risiken bei bestimmten Gruppen

Die Langzeitauswertung zeigte, dass vor allem Menschen mit anhaltender Schlaflosigkeit ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Depressionen aufwiesen.

Auch ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit war im Durchschnitt geringer.

Ein leicht erhöhtes Krankheitsrisiko zeigte sich zudem bei Personen, die regelmäßig tagsüber schliefen. Gelegentliche Nickerchen hingegen standen nicht im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen.

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Quellen: Bunte, Studie des Penn State College, veröffentlicht in Psychosomatic Medicine.