Ein perfekt pochiertes Ei gilt für viele Hobbyköche als kleine Herausforderung.
Gerade lesen andere
Kaum landet das Ei im Wasser, lösen sich die Eiweiße auf, der Topf füllt sich mit weißen Fäden und vom gewünschten Ergebnis bleibt wenig übrig. Das führt dazu, dass viele diese Zubereitungsart ganz meiden.
Dabei liegt das Problem laut einer bekannten Koch-Expertin nicht an mangelndem Können, sondern an einem grundlegenden Fehler zu Beginn.
Der weit verbreitete Irrtum beim Wasser
Lisa Bryan, Gründerin des YouTube-Kanals Downshiftology, hat sich intensiv mit dem Pochieren von Eiern beschäftigt.
Ihr Anleitungsvideo wurde über 21 Millionen Mal angesehen. Ihrer Erfahrung nach verschlechtern viele Köche das Ergebnis unbewusst, indem sie das Kochwasser salzen.
Bryan erklärt:
Lesen Sie auch
„Ich habe festgestellt, dass Salz im Wasser mehr lose Eiweißfäden erzeugt. Salz erhöht die Dichte des Wassers, wodurch sich das Eiweiß stärker ausbreitet. Das Ergebnis ist kein schönes pochiertes Ei. Fazit: Lieber darauf verzichten.“
Weniger Schritte, bessere Ergebnisse
Statt Zusätzen im Wasser empfiehlt Bryan eine möglichst einfache Methode.
Zunächst sollte das Ei in ein feines Sieb geschlagen werden, um flüssige Eiweißreste zu entfernen. Anschließend wird es in ein kleines Gefäß umgefüllt.
Das Wasser wird zum Kochen gebracht und dann auf niedrige Hitze reduziert. Wer möchte, kann einen kleinen Schuss hellen Essigs hinzufügen, um das Eiweiß etwas schneller zu binden.
Nach einem sanften Umrühren wird das Ei vorsichtig ins Wasser gegeben und etwa drei Minuten gegart.
Lesen Sie auch
Frische Eier spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, da ihr Eiweiß stabiler ist und besser zusammenhält.
Quellen: Downshiftology, Express