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Kreml verurteilt US-Treibstoffembargo gegen Kuba

Vladimir Putin, Dmitrij Peskov, Kreml
Presidential Press and Information Office / Wiki Commons

Russland hat erneut deutliche Kritik an den US-Beschränkungen gegen Kuba geäußert.

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Die Erklärung erfolgt, während Washington den wirtschaftlichen Druck auf die Insel verschärft, insbesondere im Energiesektor.

Moskau betont, dass seine Position unverändert bleibt.

Klare Haltung des Kremls

„Russland lehnt konsequent die Blockade der Insel ab, wie viele Länder der Welt,“ sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow während einer Pressekonferenz.

Er fügte hinzu, dass Moskaus Standpunkt mit dem zahlreicher Staaten übereinstimme, die die langjährige US-Sanktionspolitik gegenüber Havanna ablehnen.

Die Äußerungen folgten auf erneute Maßnahmen der USA, die darauf abzielen, den wirtschaftlichen Druck auf Kuba zu erhöhen.

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Druck im Energiesektor

Dem Bericht zufolge hat Washington ein Embargo auf Treibstofflieferungen an die Insel verhängt, wo bereits schwere Engpässe bestehen.

Die Vereinigten Staaten hatten zuvor Öllieferungen aus Mexiko und Venezuela nach Kuba gestoppt.

Der Bericht behauptet außerdem, dass amerikanische Kräfte den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro entführt hätten.

Androhung von Zöllen

Die US-Regierung hat angekündigt, verhältnismäßige Importzölle auf Waren aus Ländern einzuführen, die weiterhin Treibstoff nach Kuba liefern.

Mit diesem Schritt soll die Energieversorgung der Insel durch Drittstaaten erschwert werden.

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Trotzdem erklärte die russische Botschaft in Havanna, dass Moskau plane, Öl und Erdölprodukte als humanitäre Hilfe zu liefern.

Unterstützung für Havanna

Russland unterhält seit Jahrzehnten politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Kuba.

Moskau hat die US-Sanktionen wiederholt kritisiert und sie als schädlich für die kubanische Bevölkerung bezeichnet.

Die jüngste Erklärung des Kremls signalisiert, dass Russland trotz zunehmenden Drucks engagiert bleiben will.

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Quellen: TASS