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Putins „geheimes Liebesleben“ enthüllt, nachdem Journalist angebliche Beziehung zu Teenager publik macht

Vladimir Putin
photoibo / Shutterstock.com

Ein russischer Investigativjournalist, der Vorwürfe über Wladimir Putins Privatleben veröffentlichte, ist auf die Fahndungsliste Moskaus gesetzt worden.

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Betroffen ist Roman Badanin, ein im Exil lebender Journalist, dessen Recherchen sich seit Jahren auf den Kremlchef und dessen engstes Umfeld konzentrieren.

Laut Daily Express haben die russischen Behörden keine näheren Gründe für die Fahndung genannt.

Zur Fahndung ausgeschrieben

Der 49-jährige Badanin ist Chefredakteur des Investigativportals Proekt und der Nachrichtenplattform Agentsvo.

Er lebt außerhalb Russlands, nachdem seine Medienorganisationen als „ausländische Agenten“ und „unerwünscht“ eingestuft wurden.

Wie Mediazona berichtet, nahm das russische Innenministerium ihn ohne nähere Angaben zu möglichen Vorwürfen in seine Fahndungsdatenbank auf.

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Seine Berichterstattung umfasste unter anderem Behauptungen über Putins persönliche Beziehungen und bislang nicht öffentlich bekannte Familienangelegenheiten.

Vorwürfe im Buch

In einem gemeinsam mit Michail Rubin verfassten Buch schrieb Badanin, Putin vertrete öffentlich traditionelle Familienwerte, bevorzuge privat jedoch „freie“ Beziehungen und soll mit „einer Vielzahl von Frauen“ geschlafen haben.

Das Buch erwähnt eine angebliche Beziehung zu Alisa Chartschewa, die 17 Jahre alt gewesen sein soll, als sie in einem Kalender zum 58. Geburtstag Putins erschien.

„Was sich in den Nischen des Kremls zwischen einem 58-jährigen Mann und einem 17-jährigen Mädchen abspielte, wissen nur sie selbst,“ heißt es in dem Buch.

Zudem wird eine frühere angebliche Beziehung zu Swetlana Kriwonogich beschrieben, aus der eine Tochter hervorgegangen sein soll, sowie Behauptungen über Kinder, die demnach mit der Turnerin Alina Kabajewa in Verbindung stehen sollen.

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Der Kreml hat solche Beziehungen nie öffentlich bestätigt und Fragen zu Kabajewa in der Vergangenheit zurückgewiesen.

Gerüchte und Einschränkungen

Weiter heißt es in dem Buch, Beamte und Insider hätten nur hinter vorgehaltener Hand über angebliche Beziehungen zu Models, Sportlerinnen und Journalistinnen gesprochen.

„Geliebte zu haben, die Dienste von Escort-Angeboten in Anspruch zu nehmen oder intime Beziehungen mit Untergebenen einzugehen, wurde im Umfeld Putins zur allgemeinen Praxis.“

Der Kreml vermeidet es weiterhin, sich zu diesen Vorwürfen zu äußern.

2021, noch vor Beginn der umfassenden Invasion der Ukraine, wurde Badanin als „ausländischer Agent“ eingestuft, und Proekt wurde in Russland verboten.

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Quellen: Daily Express, Mediazona, Proekt