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Putins Propagandist warnt Europa nach Iran-Angriffen: „Trump hat uns die Hände frei gemacht“

Vladimir Solovyov
kremlin.ru / Wiki Commons

Russlands Beziehungen zu Iran haben sich zu einer engen strategischen Partnerschaft entwickelt, wobei beide Länder ihre wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit vertieft haben.

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Vor diesem Hintergrund ist Moskaus Reaktion auf die Folgen der US-israelischen Angriffe auf Irans Führung und Einrichtungen zu sehen, und nun verbinden einige russische Kommentatoren dieses Bündnis mit Warnungen an Europa.

Freie Hand

Die Äußerungen erfolgten, nachdem Präsident Wladimir Putin sein Beileid zum gemeldeten Tod des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei ausgedrückt hatte und dies als „einen Mord, begangen unter zynischer Verletzung aller Normen menschlicher Moral und des Völkerrechts“ bezeichnete.

Während einer Sendung auf Solovyov Live diskutierten Moderator Wladimir Solowjow und seine Gäste die weiteren geopolitischen Folgen.

Ein Teilnehmer sagte:

„Estland führt Krieg gegen uns. Ich denke, wir sollten darüber nachdenken, dass Herr Trump uns unbeabsichtigt politische und psychologische Möglichkeiten geschaffen hat, er hat unserem Obersten Befehlshaber die Hände frei gemacht, alles zu tun, was er für die Sicherheit der Nation für angemessen hält.“

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Drohungen im Fernsehen

Solowjow ging noch weiter und sagte: „Aber wir sehen, was geschieht … die einzige Sprache, die Europa versteht, ist die Sprache der Gewalt, und zwar nur, wenn Gewalt gegen sie angewendet wird. Sie haben gesehen, dass Oreschnik zweimal eingesetzt wurde, und beschlossen, sie seien in ihrem kleinen Haus geschützt. Es ist eindeutig an der Zeit, ihr kleines Haus zu treffen.“

Die Äußerungen wurden auf einer der bekanntesten pro-kremlnahen Plattformen Russlands ausgestrahlt und haben sich seitdem weit im Internet verbreitet.

Es gibt keine offizielle Ankündigung des Kremls, die auf geplante militärische Maßnahmen gegen europäische Länder hinweist.

Position des Außenministeriums

Unabhängig davon verurteilte das russische Außenministerium die gemeinsame US-israelische Operation im Iran und bezeichnete sie als „einen im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen UN-Mitgliedstaat“.

In einer Erklärung hieß es, Washington und Tel Aviv hätten ein „gefährliches Abenteuer“ begonnen, das die Region in Richtung „einer humanitären, wirtschaftlichen und, nicht ausgeschlossen, radiologischen Katastrophe“ treiben könne.

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Evakuierungswarnung

Das Ministerium warf den USA und Israel zudem vor, weitergehende politische Ziele unter dem Vorwand zu verfolgen, Iran am Erwerb von Atomwaffen zu hindern.

Russische Behörden forderten Staatsbürger, die sich derzeit im Iran oder in Israel aufhalten, auf, das Land nach Möglichkeit zu verlassen.

Die Entwicklungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Nahen Osten, während mehrere Regierungen die Lage aufmerksam beobachten.

Quellen: Erklärung des russischen Außenministeriums, Express

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