Russland und Iran haben ihre militärischen und politischen Beziehungen verstärkt, seit Moskau seine groß angelegte Invasion der Ukraine gestartet hat.
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Die beiden Länder haben ihre Zusammenarbeit in Bereichen wie Waffentechnologie, Handel und diplomatischer Unterstützung vertieft.
Der Kreml behauptet jedoch nun, dass Teheran Moskau im Zuge der jüngsten Eskalation im Nahen Osten nicht um direkte Hilfe gebeten habe.
Iran hat keine Hilfe angefordert
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Iran habe über die bereits von Moskau geäußerte politische Unterstützung hinaus keine Hilfe von Russland angefordert.
„In diesem Fall gab es keine Anfragen von iranischer Seite. Unsere konsequente Position ist allen gut bekannt, und daran hat sich nichts geändert“, sagte Peskow gegenüber Journalisten.
Er antwortete damit auf eine Frage, ob Russland plane, Teheran während der aktuellen Spannungen in der Region zusätzliche Unterstützung zu leisten.
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Russland bietet politische Unterstützung
Moskau hat wiederholt politische Unterstützung für Iran bekundet und gleichzeitig westliche Militäraktionen in der Region kritisiert.
Gleichzeitig erklären russische Beamte, ihre Position zum Konflikt habe sich nicht geändert und es seien keine neuen Anfragen aus Teheran eingegangen.
Berichte über militärische Zusammenarbeit
Trotz der Erklärung des Kremls haben jüngste Berichte auf eine fortlaufende militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hingewiesen.
Laut der Financial Times, die sich auf durchgesickerte russische Dokumente und mit der Angelegenheit vertraute Quellen beruft, hat Iran ein geheimes Abkommen mit Russland im Wert von etwa 500 Millionen Euro unterzeichnet.
Der Vertrag soll den Kauf von Tausenden moderner tragbarer Luftabwehrraketensysteme umfassen, als Teil von Irans Bemühungen, sein Luftverteidigungsnetz nach Schäden während des Konflikts mit Israel im vergangenen Jahr wieder aufzubauen.
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Quellen: Interfax; Financial Times; Ukrainska Pravda.