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Russland fürchtet, dass Putin als Nächster auf Trumps Liste stehen könnte: „Wir alle sollten den Präsidenten schützen“

Donald Trump, Vladimir Putin
The White House / Wiki Commons

Russlands Krieg in der Ukraine hat die Beziehungen zum Westen bereits auf den niedrigsten Stand seit Jahrzehnten gebracht.

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Nun befürchten einige russische Politiker, dass die jüngsten US-Angriffe im Iran einen neuen und gefährlichen Präzedenzfall für das gezielte Vorgehen gegen Staatsführer schaffen könnten.

Ein Mitglied des russischen Parlaments hat gewarnt, dass Präsident Wladimir Putin nun ebenfalls gefährdet sein könnte.

Russischer Politiker warnt vor Präzedenzfall

Leonid Kalaschnikow, ein Abgeordneter der Staatsduma, sagte während einer russischen Fernsehsendung, dass die jüngsten Ereignisse im Iran den russischen Staatschef in Gefahr bringen könnten.

Er bezog sich auf die Tötung des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei bei US-amerikanischen und israelischen Angriffen.

Kalaschnikow sagte, die Situation zeige, wie schnell politische Führung beseitigt werden könne.

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„Sie haben auf einmal 30 Menschen in Führungspositionen getötet. Sie wissen nicht, wer als Nächster die Aufgaben übernehmen wird“, sagte er.

Er argumentierte, Russland solle überdenken, wie die politische Nachfolge geregelt ist, falls der Führung des Landes etwas zustößt.

Aufrufe zum Schutz Putins

Kalaschnikow schlug außerdem vor, zusätzliche Maßnahmen zum Schutz des russischen Präsidenten zu ergreifen.

„Zum ersten Mal wurde ein Staatsoberhaupt beseitigt“, sagte er und fügte hinzu, dass frühere Fälle wie im Irak Prozesse und nicht direkte Tötungen beinhaltet hätten.

Er warnte, Putin solle aus Sicherheitsgründen seine Reisen einschränken.

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„Putin sollte im Moment nirgendwohin reisen. Wir alle sollten den Präsidenten jetzt schützen“, sagte Kalaschnikow.

Kreml verurteilt Tötung des iranischen Führers

Der Kreml hat ebenfalls auf den Tod des iranischen Führers reagiert.

In einer auf der offiziellen Website des Kreml veröffentlichten Erklärung verurteilte Wladimir Putin die Tötung von Ayatollah Ali Chamenei und bezeichnete sie als Verbrechen, das internationale Normen verletze.

Putin nannte die Tötung „einen Mord, der unter zynischer Verletzung aller Normen der menschlichen Moral und des internationalen Rechts begangen wurde.“

Während Putin die verantwortlichen Länder nicht direkt nannte, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow, Moskau sei zutiefst enttäuscht darüber, dass diplomatische Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Iran gescheitert seien.

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Die Eskalation im Iran könnte für Moskau neue Herausforderungen schaffen, da Teheran weiterhin einer der wichtigen Partner Russlands ist.

Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die Krise Russland in einigen Bereichen auch Vorteile bringen könnte, darunter möglicherweise höhere globale Ölpreise.

Quellen: Daily Express; Kreml; russische Fernsehübertragung.