Propaganda hat seit der Sowjetzeit bis heute eine zentrale Rolle in der staatlichen russischen Propaganda gespielt.
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Medienfiguren wurden oft nicht nur eingesetzt, um zu informieren, sondern auch, um die öffentliche Meinung zu formen, politische Narrative zu verstärken und Stärke gegenüber ausländischen Rivalen zu demonstrieren.
In letzter Zeit enthielten diese Botschaften zunehmend Hinweise auf militärische Macht und nukleare Fähigkeiten, die oft durch unerwartete Stimmen vermittelt wurden.
Erschreckende Vorhersage
Ein russischer Meteorologe hat nun Besorgnis ausgelöst, nachdem er behauptet hatte, dass die Wetterbedingungen für einen Atomschlag auf das Vereinigte Königreich „günstig“ wären.
Jewgeni Tischkowets, ein ehemaliger Militäroffizier, der jetzt im Staatsfernsehen auftritt, machte die Bemerkungen während einer Sendung.
Ziel genannt
Während seiner Ausführungen nannte Tischkowets Farnborough in Hampshire als potenzielles Ziel.
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Er brachte den Vorschlag mit der westlichen Unterstützung für die Ukraine in Verbindung, insbesondere mit dem Einsatz von Storm Shadow-Langstreckenraketen.
Er erwähnte auch einen Standort in Frankreich und forderte Angriffe auf Einrichtungen, die mit der Waffenproduktion in Verbindung stehen.
Warnung vor Strahlung
Der Wetterexperte ging noch weiter, indem er beschrieb, wie Wettermuster die Ausbreitung von atomarem Fallout beeinflussen könnten.
„Jegliche Strahlung, jegliche Wolken und so weiter – alles, was mit [einer nuklearen Explosion] zusammenhängt – wird in einer klaren, breiten Richtung in europäische Länder geweht“, sagte er.
Seine Bemerkungen deuteten darauf hin, dass vorherrschende Winde radioaktive Auswirkungen über weite Teile Europas tragen könnten.
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Propaganda-Muster
Tischkowets, der 20 Jahre in der russischen Armee diente, ist dafür bekannt geworden, Wetterberichte mit politischen Kommentaren zu vermischen.
Laut Daily Express hat er wiederholt Sendungen genutzt, um kremlfreundliche Ansichten zu verbreiten und militärische Entwicklungen zu kommentieren.
Seine jüngsten Äußerungen erfolgten nach ukrainischen Angriffen auf russische Ziele, die er scharf kritisierte.
Quellen: Daily Express, Daily Mirror.