Startseite Krieg Mit Sprengfallen versehene Drohnenausrüstung tötet russische Soldaten bei Sabotageakt

Mit Sprengfallen versehene Drohnenausrüstung tötet russische Soldaten bei Sabotageakt

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Oleg Elkov / Shutterstock.com

Unkonventionelle Taktiken prägen zunehmend den Krieg in der Ukraine.

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Da sich beide Seiten an neue Technologien anpassen, werden die Lieferketten selbst zu Zielen.

Jüngste Vorfälle deuten darauf hin, dass selbst grundlegende Ausrüstung nun tödliche Risiken bergen kann.

Tödliche Lieferungen

Mehrere russische Drohnenbediener sollen nach dem Einsatz manipulierter Ausrüstung getötet worden sein, so Militarnyi, zitiert von United24Media.

Dem Bericht zufolge waren Sprengsätze in Glasfaserspulen versteckt, die für Drohnenoperationen verwendet werden.

Mindestens fünf Soldaten wurden getötet und vier weitere in mehreren Regionen verletzt.

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Mehrere Standorte

Die Vorfälle wurden aus Gebieten wie Saporischschja, Luhansk und der russischen Region Brjansk gemeldet.

Zu den betroffenen Einheiten gehörten motorisierte Schützen- und Aufklärungseinheiten, die in der Nähe wichtiger Frontzonen operierten.

Die Verluste variierten, standen aber alle im Zusammenhang mit dem Einsatz der manipulierten Ausrüstung.

Versteckte Sprengstoffe

Laut abgefangenen Funkgesprächen, auf die sich Militarnyi bezieht, detonierten die Spulen kurz nach dem Gebrauch.

Die Geräte wurden Berichten zufolge in kleinen Mengen geliefert.

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Dies hat möglicherweise weitere Verluste begrenzt, da die restliche Ausrüstung nach den ersten Explosionen nicht mehr verwendet wurde.

Lieferketten-Taktik

Der Bericht deutet darauf hin, dass die Ausrüstung möglicherweise über informelle Kanäle verteilt wurde.

Einige Lieferungen sollen mit Personen in Verbindung stehen, die sich als Freiwillige oder Helfer ausgeben.

Von dem Medium zitiertes Videomaterial zeigt russisches Personal, das sich bei einem vermeintlichen Spender bedankt, der vermutlich fiktiv ist.

Quellen: Militarnyi, ukrainische Sicherheitsquellen, United24Media

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